May 10

"Das Gewissen", sagte einmal ein alter Indianer, "ist ein kleines dreieckiges Ding in meinem Herzen. Es steht still, wenn ich gut bin. Tue ich aber böses, dreht es sich, und die Kanten tun dann sehr weh. Am schlimmsten ist, wenn ich weiterhin böse bin, denn dann stumpfen die Kanten ab, und ich spüre die Schmerzen nicht mehr."


Posted by Uwe Schwarz

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Feb 14

Das dritte Prinzip: Vergebung. Dieses Prinzip erklärt im Ansatz warum es unsinnig sei, Unverzeihlichkeiten im Leben zu festzuhalten. Wir alle haben größere und kleiner Kränkungen im laufe unseres Lebens erfahren. Manche können wir vergeben andere nicht. Manche Unverzeihlichkeiten brauchen einen Auslöser um ins Bewusstsein zu kommen um dort emotionale Schmerzen zu bereiten, und andere scheinen fast täglich präsent zu sein. Nahezu alle Menschen wissen dass diese Unverzeihlichkeiten einem nicht gut tun, dennoch ist die Bereitschaft zur Vergebung sehr unterschiedlich. Jene, die Vergeben wollen, stehen verschiedene Methoden zur Verfügung um das zu bewältigen. Die erfolgreichsten Methoden arbeiten weniger mit Komplexen Techniken, sondern stellen das kränkende Geschehen und das allgemeine Weltbild in einen anderen Kontext. Manche gleichen im gewissen Sinne einem Bedeutungsreframing. Welche Bedeutung messe ich dieser Erfahrung zu? Was ist mit den Täter und Opferbild? Ist der Täter letztlich auch ein Opfer? Oder gibt es so was wie ein Opfer gar nicht, sondern nur die Erfahrung und seine Deutung? Wenn die eine Erfahrung den einen dauerhaft kränkt/verletzt und den anderen nicht, woran liegt das? Es sind insbesondere zwei Dinge. Es ist die Anhaftung und Deutung unseres Geistes, die ein Geschehen unverzeihlich macht. Der Keim für dieses Verhalten liegt schon in der Struktur unseres Dualistischen Geistes, welcher stets unsere Erfahrungen aufspaltet in gut oder böse, schwarz der weiß usw.


Posted by Uwe Schwarz

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Feb 1

Timeline - was ist das eigentlich?

Timeline – hat das etwas mit Zeitmanagement zu tun? Was ist eine "Timeline" (auf gut Deutsch: "Zeitlinie")?... so werde ich häufig gefragt, wenn ich berichte, dass ich im Coaching überwiegend mit der Timeline-Methode arbeite.

NLP-kundige LeserInnen werden schmunzeln, denn sie kennen Timeline-Prozesse wie: Re-Imprinting, Change History oder auch (besonders durch Robert Dilts bekannt gewordene) Arbeiten mit der Boden-Timeline. Wenn ich hier von der Timeline-Methode oder von Timeline-Reisen spreche, dann meine ich die Arbeit mit der „Schwebe- bzw. Fliege-Timeline“, die ich 1996 in einer Fortbildung zum Time-Line-Therapy-Practitioner® bei Tad James kennengelernt und durch Integration verschiedener Elemente aus anderen Therapie-Formen ständig weiterentwickelt habe.

Während einer solchen Zeitreise wird der Reisende angeleitet, sich vorzustellen, über seiner Zeitlinie in Richtung des Ursprungs seines Problems zu fliegen. Mittels gezielter Fragen und unter Einsatz verschiedener Hilfsmittel wird das Unbewusste angeleitet, die Lernerfahrungen zu machen, die es braucht, um dann die damals entstandenen negativen Emotionen einfach loslassen zu können.

Das Besondere an der Fliege-Timeline ist, dass während des Prozesses für eine gründliche Dissoziation gesorgt wird. Das heißt: der Reisende muss die Emotionen, die in der (meist traumatischen) Situation entstanden sind, nicht noch einmal erleben und fühlen! Dies können viele der Reisenden zunächst gar nicht fassen und auch ich war zunächst skeptisch, als ich diese Methode kennenlernte. Mittlerweile habe ich in meiner Praxis jedoch etliche Fälle erlebt, in denen die Reisenden überhaupt nicht wussten, worum es "damals" ging und die negativen Emotionen nach der mentalen Zeitreise trotzdem nachhaltig verschwunden sind.

Die Timeline-Arbeit hat also zunächst einmal nichts mit Zeitmanagement zu tun. Ich schreibe "zunächst einmal", weil der Verlauf einer Zeitlinie (also die Art und Weise, wie jemand Zeit abspeichert) sehr wohl Auswirkungen auf das Zeiterleben und die Zeitgestaltung hat. Und da es relativ häufig vorkommt, dass sich der Verlauf einer Zeitlinie durch eine mentale Zeitreise auf positive Art und Weise verändert, kann die Timeline-Arbeit überaus hilfreich für ein erfolgreiches Zeitmanagement sein. Dies bestätigten etliche Teilnehmer meiner Zeit-Management-Seminare, die das Wissen um Zeitlinien und entsprechende Gestaltung des Arbeitsplatzes als sehr brauchbar empfanden.

Mit der Timeline-Methode begibt man sich (möglichst unter Anleitung eines erfahrenen "Reiseleiters") mental auf eine Zeitreise. Der/die Reisende...

• reist mit gebührendem Sicherheitsabstand zum Ursprung seines/ihres Problems – dies kann eine negative Emotion, ein körperliches Symptom, eine einschränkende Überzeugung, eine nicht näher zu definierende (Erfolgs-) Blockade oder auch der Konflikt mit einer bestimmten Person sein.
• erforscht die Ursache des Problems/der Blockade.
• prüft, was es dort zu lernen gibt und lässt das Gefühl, das damals dort entstanden ist, nach erfolgreichem Lernprozess einfach los.

Da die bis dato "ungelösten seelischen Konflikte" (nach Klinghardt) nicht nur mit den daraus resultieren Gefühlen, sondern auch mit in der damaligen Situation meist unbewusst getroffenen Entscheidungen (Glaubenssätze/ Überzeugungen/ Beliefs) zusammen hängen, werden diese ebenfalls erforscht und der Reisende dazu angeleitet, neue (und das heißt natürlich: günstigere) Entscheidungen zu treffen.

Auf dem "Rückflug" wird das Unbewusste des Reisenden angehalten, Ereignisse auftauchen zu lassen, die mit diesem alten Gefühl/ dieser Entscheidung zusammenhängen und auch diese Ereignisse zu bereinigen. Somit wird nicht nur die Ursprungssituation, sondern alle Situationen, in denen diese Emotion vorkam (also alle assoziierten Erinnerungen) erfasst und bearbeitet.

Der Reisende wird immer zum Ursprung d.h. zur Entstehung seines unerlösten seelischen Konfliktes bzw. zum "allerersten Ereignis" geführt. Die Erfahrung zeigt, dass dieser Ursprung nicht immer in diesem Leben zu finden ist, sondern dass der Reisende oft weit zurück"fliegen" muss, um dieses Ereignis zu finden und den Konflikt aufzulösen.

Es spielt übrigens für den Prozess keine Rolle, ob der Reisende an die Existenz früherer Leben glaubt oder nicht. Wichtig ist nur, dass er auf die (an das Unbewusste gerichtete) Frage, wann das Gefühl entstanden bzw. wann er die einschränkende Entscheidung getroffen hat, ehrlich antwortet und die aus seinem Inneren aufsteigende Antwort zulassen kann.


Vorbereitung auf die mentale Zeitreise

Bevor man sich auf eine mentale Zeitreise begibt, ist es natürlich sinnvoll, sich (wie bei jeder anderen Reise auch) innerlich darauf einzustellen und vorzubereiten. Im Coaching oder im Timeline-Seminar stelle ich im Gespräch entsprechende Fragen. Für diejenigen, die ihre Zeitreise lieber alleine bei sich zu Hause auf dem Sofa oder in ihrem Lieblingssessel machen möchten, habe ich zusammen mit dem Musiker Tony Carey eine CD produziert, die zum "Abenteuer Timeline" einlädt. In einem 20-seitigen Begleitheft finden sich ausführliche Hinweise und Fragen zur optimalen Vor- und Nachbereitung einer geplanten Zeitreise.


Das Reiseziel festlegen
Der erste Punkt der Reisevorbereitung ist die Frage, an welchem Problem/Thema man arbeiten möchte. Dies kann eine negative Emotion, ein körperliches Symptom, eine einschränkende Überzeugung, eine nicht näher zu definierende (Erfolgs-) Blockade oder auch der Konflikt mit einer bestimmten Person sein.


Erstellen einer Liste mit Situationen, in denen dieses Problem aufgetreten ist
Wenn klar ist, an welchem Thema man arbeiten bzw. zu welchem Gefühl man eine Zeitreise machen möchte, empfiehlt es sich, eine Liste zu erstellen. Auf dieser Liste werden Situationen notiert, in denen man diese Emotion gefühlt hat bzw. Situationen, in denen dieses Problem aufgetreten ist. Die Aufstellung dient dazu, am Ende der Reise zu überprüfen, ob das Thema/ die Emotion wirklich gelöst und aus jeder der aufgeschriebenen Situationen verschwunden ist.


Der Ökologie-Check
Haben Sie sich schon einmal gefragt, was wäre, wenn Sie Ihre negativen Gefühle einfach "wegzaubern" könnten? Im ersten Moment scheint es oft das Einzige zu sein, was wir wollen. Doch um ganz sicher zu gehen, dass die angestrebte Veränderung auch im Einklang mit Ihrem Unbewussten und Ihrem sonstigen Leben steht, ist es hilfreich, sich vor der Reise verschiedene Fragen zu beantworten. Hier exemplarisch zwei dieser Fragen:

• Was werde ich verlieren, wenn ich diese Emotion/ dieses Problem gehen lasse?
• Was werde ich erreichen, wenn ich diese Emotion/ dieses Problem nicht loslasse?

In den meisten Fällen zeigt der sogenannte Ökologie-Check, dass die Veränderung sinnvoll ist und es keine inneren und äußeren Einwände zu geben scheint. Dann geht es zum nächsten Schritt der Reisevorbereitungen...


Die Suche nach dem allerersten Ereignis (in dem das Problem entstanden ist)
Bevor ich mit dem Reisenden auf die Suche nach dem allerersten Ereignis gehe, zeige ich ihm die folgende Zeichnung und sage in etwa Folgendes:

"Ich gehe davon aus, dass Gefühle wie in einer Art Assoziations-Kette abgespeichert sind. Und wenn Sie heute dieses Gefühl von... (betreffende Emotion) hatten, so haben Sie es bestimmt auch schon vorher gehabt... und davor... und davor. Ich gehe davon aus, dass es ein allererstes Ereignis gibt, in dem dieses Gefühl/ Problem bzw. diese Blockade entstanden ist. Und das ist es, was wir gleich suchen und finden werden."


Ermittlung des allerersten Ereignisses
Ich bitte die Reisenden, bei meinen Fragen an das Unbewusste darauf zu achten, was als Antwort auftaucht und mir diese mitzuteilen und zwar unabhängig davon, was sie vom bewussten Verstand her glauben oder nicht glauben. Auch wenn es vielleicht schwierig klingt – in der Regel finden die Reisewilligen die Antwort auf die Frage nach dem allerersten Ereignis ziemlich schnell. Da helfen natürlich meine leicht hypnotischen Sprachmuster (und auf der CD die Begleitmusik von Tony Carey).


Sich mit den Stationen der Zeitreise vertraut machen.
Die Reise-Route umfasst insgesamt sechs Stationen:

1. Die Gegenwart – das "Hier-und-Jetzt"
2. Position über der Zeitlinie, direkt über der Gegenwart.
3. Position über der Zeitlinie, über einem Zeitpunkt, nachdem das Ereignis stattgefunden hat.
4. Lernstation für das Unbewusste, direkt über dem Ereignis.
5. Über der Zeitlinie, über einem Zeitpunkt, bevor das Ereignis stattgefunden hat, mit Blick auf das Ereignis.
6. Direkt in der Zeitlinie, Zeitpunkt des allerersten Ereignisses,
in dem ein Gefühl, eine einschränkende Entscheidung oder ein ungünstiger Glaubenssatz entstanden sind.


Hilfsmittel während der Reise

Während der Reise werden je nach Bedarf verschiedene Hilfsmittel eingesetzt. Diese kommen überwiegend auf den Reisestationen bzw. den Positionen 4, 5 und 6 zum Einsatz. Es handelt sich im Einzelnen um:

• Die Quelle von Liebe und Heilkraft
• Grace – der Silberne Strahl der Gnade
• Verbindung mit dem Höheren Selbst
• Der Kelch der Vergebung
• Der Berg der Erkenntnis – Betrachtung aus einer Meta- Ebene
• Nützliche Fragen, wenn die Reise zu einem früheren Leben führt

Bis auf die "Quelle von Liebe und Heilkraft", die Tad James in seinem Seminar vorstellte, habe ich alle Hilfsmittel und Metaphern aus anderen Therapie-Richtungen und überwiegend metaphysischer Literatur entliehen und in den Timeline-Prozess eingewoben.

Letztendlich zielen alle diese Methoden darauf ab, dass der Reisende sich selbst und auch anderen Personen, die er auf seiner Zeitlinie in dem früheren Ereignis als "Täter" wahrnimmt, vergeben kann. Manchmal geschieht dies, indem eher auf der Symbolebene (Quelle von Liebe und Heilkraft/ Goldener Kelch/ Der Silberne Strahl der Gnade) gearbeitet wird. Häufig wird der Reisende zu einem tiefen Verständnis der Dinge geführt, indem er sie von einer höheren Warte aus wahrnehmen und (sich) erklären kann (Verbindung mit dem Höheren Selbst/ Berg der Erkenntnis).


Reiseauswertungen und Reflexionen

Nicht nur während des Schreibens des Buches "Abenteuer Timeline- Reisen auf der mentalen Zeitlinie", sondern auch sonst interessiert es mich natürlich nach so manch einem Coaching, was daraus geworden ist. Von daher war das Buchprojekt ein willkommener Anlass, um einmal nachzuforschen, ob und was die Timeline-Reise den Reisenden denn nun wirklich gebracht hat.

Zu diesem Zweck entwickelte ich ein Anschreiben und einen Fragebogen, die ich an jeden Reisenden schickte, dessen Reise ich in meinem Buch zu veröffentlichen gedachte. Als Danke-Schön verloste ich unter den Einsendern des ausgefüllten Fragebogens einen Gutschein in Höhe von 150 Euro, der im Rahmen einer Einzelsitzung oder eines Seminars eingelöst werden konnte. Vielleicht lag es an der Verlosung dieses Gutscheins, vielleicht war es einfach der Dank der Reisenden an mich – die Resonanz war jedenfalls überwältigend. Von den letztendlich 48 verschickten Feedbackbogen kamen 41 ausgefüllt zurück. Das entspricht einer Rücklaufquote von 85%! Zudem reichte der auf dem Feedbackbogen vorgesehene Raum zum Antworten den meisten Reisenden nicht aus, so dass ich viele zusätzlich geschriebene Antwortseiten für meine Auswertung hinzuziehen konnte!

Eine kleine Statistik
Seit 1996 fungiere ich als "Reiseleiterin" bei Timeline-Prozessen und habe seitdem ungezählte Reisen durchgeführt und zwar sowohl mit Gruppen als auch in Einzelsitzungen. In der Regel schreibe ich während der Einzelsitzungen stichwortartig mit und konnte so für das Buch auf einen Fundus von 234 "brauchbaren" Reisen zurückgreifen. Diese Reisen sortierte ich nach folgenden Themen (Anzahl der Reisen in Klammern):

Angst (41), Klärung von Beziehungen inkl. Auflösung alter Bindungen und Versprechen (34), Schuldgefühle (28), Traurigkeit (19), Ärger/Wut (16), Ohnmacht/Hilflosigkeit (16), Timeline mit Kindern (14), Krankheiten/ Symptome (12), Spirituelle Erfahrungen inkl. Reisen zum Ursprung (14), Alte Entscheidungen und Denkmuster (6), Sonstiges (34).

Von den 234 Reisenden wurde das allererste Ereignis gefunden...

• in diesem Leben, nach der Geburt – 62
• vor, während oder kurz nach der Geburt – 20
• im Mutterleib oder zum Zeitpunkt der Zeugung – 18
• in einem früheren Leben – 116
• in der Familiengeschichte – 18

Diese Zahlen verblüfften mich. Zeigten sie doch, dass über 50 % der Reisenden das allererste Ereignis in einem früheren Leben (49,57%) bzw. in der Familiengeschichte (7,69%) ausmachten. Jetzt war mir klar, warum ich nach weiterem Handwerkszeug gesucht hatte, um die Reisenden optimal auf ihrer Reise begleiten zu können, so dass sie einen größtmöglichen Nutzen aus ihrem Erlebnis ziehen konnten.


Fazit

In den letzten zwölf Jahren habe ich unzählige "„Schwebe- bzw. Fliege-Timelines" durchgeführt. Dabei konnten fast alle Reisenden negative Gefühle erlösen, Beziehungen klären, Erfolgs- und andere Blockaden aus dem Weg räumen und teilweise höchst spirituelle Lernerfahrungen machen. Von vielen Reisenden weiß ich, dass ihre Reise sehr wichtig für sie war und für positive Veränderungen in ihrem Leben gesorgt hat. Ich kenne mindestens drei Fälle, in denen die Reisenden nach ihrer Timeline-Sitzung mit dem Rauchen aufgehört haben.

Hatten Menschen mehr als eine mentale Zeitreise unternommen und auf diese Art und Weise verschiedene Emotionen gelöst, so berichteten sie häufig, dass sie innerlich ruhiger und gelassener geworden seien. Vor allem, wenn die Reise über mehrere Leben zurückführte und der/die Reisende zum Beispiel vom "Berg der Erkenntnis" einen großen Überblick über seine Leben und das, was er/sie lernen wollte, erlangen konnte, führte es dazu, dass der Reisende sein Leben und Dasein in einem ganz anderen Licht sehen konnte. Einige berichteten sogar, dass sie durch ihre Erfahrungen während der mentalen Zeitreise ihre Angst vor dem Tod verloren haben.

Viele der Zeitreisen führten den Reisenden zum Ursprung seiner negativen Emotionen in diesem Leben und noch viel mehr Reisen führten in ein anderes Leben. Diese Prozesse erfordern in meinen Augen ein breites Wissen der "Reiseleitung" und ich hoffe, dass sich potentielle Reiseleiter ihrer Verantwortung bewusst sind und sich entsprechend auf ihre Aufgabe vorbereiten.

Erst beim Schreiben von "Abenteuer Timeline..." wurde mir bewusst, dass ich im Laufe der Jahre die bei Tad James gelernte Methode der "Schwebe-Timeline" beständig weiter entwickelt habe. Durch Zusammenfassen der Prozesse zum Auflösen negativer Emotionen und zum Verändern einschränkender Entscheidungen sowie durch Hinzufügen von Elementen aus anderen Therapieformen gestaltete sich so nach und nach die "Timeline-Arbeit nach Angelika King" . Mein Wissen und meine Erfahrung möchte ich sowohl durch mein Buch, als auch in meinen Fortbildungsreihen weitergeben.

Die Timeline-Methode ist ein elegantes Werkzeug für Therapeuten, Berater, Coaches und NLP-Anwender. Sie ist hervorragend geeignet, wenn Sie das Gefühl haben, auf der Stelle zu treten, in bestimmten Situationen immer wieder mit heftigen Emotionen reagieren, von Angst-, Schuld- oder anderen Gefühlen geplagt sind, Konflikte lösen, Stress abbauen, Erfolgsblockaden auflösen und ihre Ziele auf einfache Art und Weise erreichen wollen.

Posted by Angelika King

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Jan 20

Hier stelle ich mal eine einfache Übung vor, für die Vergebung und um Gefühle im Allgemeinen loszulassen. Ich hoffe sie ist einfach genug. Lese die Übung erstmal durch, bevor du sie machst. Bitte daran denken das solche Übungen nur für das eigene selbstverantwortliche Selbstmanagement sind. Bei ernsthaften Themen ist immer ein Fachmann zuständig!

1.    Wenn du an das Thema denkst und ein Gefühl hochsteigt, benenne es zuerst, z.B. Wut, Trauer, Ärger usw.
2.    Schätze die Stärke des Gefühles selbst auf einer Skala von 0 – 10 ein, wobei 0 neutral ist und 10 das Maximum.
3.    Gefühle sind im Grunde Empfindungen denen wir einen Namen gegeben haben. Es ist das Etikett, welches wir meist unbewusst diesen Empfindungen gegeben haben. Deshalb untersuche diese Empfindungen und mache sie dir bewusst. Wo in deinem Körper sind diese Empfindungen? Wie sind die Empfindungen? Wie ein kribbeln, ziehen, druck, warm, kalt usw.
4.    Es sind deine Empfindungen, deshalb frage dich selbst ob du sie annehmen kannst. Ohne Annehmen kein Loslassen.  
5.    Sollte hier ein Widerstand gegen das Annehmen auftauchen, kehre zum Punkt 1 zurück und mache diese Übung zuerst mit dem Widerstand.
6.    Stelle dir nun die Frage ob du dieses Empfindungen/Gefühl freigeben kannst. Dazu musst du nicht wissen wie das loslassen geht, es braucht nur deine Bereitschaft dafür.
7.    Wenn du hier mit dem freigeben der Empfindungen/Gefühle einen Widerstand hast, so mache dir bewusst was du damit tust, wenn du diese unangenehmen Gefühle behältst (siehe Artikel Unverzeihlichkeit). Frage dich selbst, ob du diese Gefühle für immer haben willst oder ob dein Leben nicht besser wäre wenn du sie freigibst?
8.    Wenn du diese Empfindungen/Gefühle angenommen hast und auch dazu bereit bist sie loszulassen, dann gibt es wohl keinen besseren Zeitpunkt als jetzt oder?
9.    Atmen ganz tief ein und mit dem Ausatmen lässt du die Empfindungen und somit die Gefühle los.
10.    Schätze dein Gefühl nun wieder von 0-10 ein. Ist es gleich geblieben, dann wiederhole die Übung, ist es noch nicht auf 0 gesunken, wiederhole die Übung auch.
11.    Taucht ein anderes Gefühl auf, mache mit diesem Gefühl auch diese Übung


Zum Loslassen. Die Fähigkeit zum Loslassen ist uns angeboren, nur als Erwachsene meinen wir dass es dazu eine komplexe Technik braucht. Deshalb brauchen wir die Empfindungen/Gefühl nur anzunehmen, die Bereitschaft sie loszulassen, weil wir verstehen, dass wir mit dem Festhalten nur uns selber schaden und die Entscheidung sie jetzt loszulassen. Viel Erfolg beim üben.


Posted by Uwe Schwarz

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