Mar 28

Die Folgende Auflistung ist ein Auszug, wo wir leicht mit Persönlichkeitsanteilen in Kontakt kommen.

Mögliche Kontexte:

- Innere Zerrissenheit bei einem Thema
- Was Kritisiere/verurteile ich an mir selbst oder anderen
- Was kritisieren andere an mir
- Dinge die wir vermeiden
- Ideen, Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen die wir schnell wieder verwerfen
- Krankheit
- Sucht
- Anhaftungen
- Traumas
- Beziehungskonflikte
- Angetriebensein nach Anerkennung/Liebe, Sicherheit, Erfolg/Geld/Besitz, Kontrolle, Macht, Sex/Lust, Konkurrenz, Religion/Spiritualität, suchen ohne wissen wonach, Beziehung, Perfektion, anderen zu helfen, Hilfe zu bekommen.

Wir sprechen hier von einem Modell, doch auch über etwas was Sie bei sich selbst oder bei einem Klienten überprüfen können. Die Persönlichkeit hat nicht nur eine innere Stimme, eine Meinung, einen Charakter. Wenn wir ein homogenes Selbst wären, so wäre unsere Gedanken, Gefühle und Handlungen eine einheitliche Sache. Es gäbe kein hin und her in uns, nicht viele verschiedene Rollen, die wir in den unterschiedlichen Lebenskontexten einnehmen. In uns wirken verschiedene Selbste, die sich im Alter, Funktion und Charakter unterscheiden können. Nehmen Sie einen vertretbaren (etwas mit dem Sie umgehen können) Kontext aus der obigen Liste heraus. Beschäftigen Sie sich eine weile mit diesem Thema und beobachten Sie die verschiedenen mehr oder weniger subtilen inneren Stimmen, Bilder und Regungen in sich. Lassen Sie sich abwechseln auf eine „Seite“ (innere Stimme, Regung) ganz ein. Es ist ganz leicht, Sie werden es entdecken!

Diesen inneren Selbsten werden manchmal Namen geben, wie: Bewacher, Kritiker, Träumer, Krieger, Sexual, Kind, Dämon, Mutter, Vater, Gruppe, Mächtige, Spirituelle, Analytiker, Skeptiker, Fremder, Weise, Komiker, Beschützer, Verletzte, Beobachter, unpersönliche Selbst

Unter Umständen kann man auch auf sonderbare Teile treffen, wie Fremdenergien, Dämonische Teile (ist kein Dämon gell!) u.a.

Diese Namen werden diesen Anteilen in der Regel nicht gerecht, genauso wenig wie wenn wir einen Menschen in Schubladen sortieren. Sie können allerdings bestimmte Schwerpunkte der Motivation aufzeigen.

Wenn Sie nun sich ganz in so einen Teil hineinversetzen und dabei durch eine spezielle abgelebte Brille schauen, können Sie sogar noch die Teilung des Teils in sich feststellen. Auch hier wirkt das Prinzip der Dualität.

Jeder dieser Teile verfolgt ein „weg von“ (Vermeidung) und ein „hin zu“ bis hin zu seinem Quellzustand (Nondual).
Je tiefer Sie diese Intentionsketten bei den einzelnen Teilen herausarbeiten umso ähnlicher werden sich diese und im Kern sind alle wieder gleich. Wenn die Grundprinzipien eines Modells (nicht allein das Teile Modell) funktionieren entstehen neue und bekannte Interventionen, die eine große Tiefe erreichen. Diese Kernzustände bieten die wunderbare Möglichkeit der Fusion. Spaßeshalber nannten wir diesen Prozess den „Kernfusionsprozess.“ Wie auch immer, die Ergebnisse sind großartig. 




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Posted by Uwe Schwarz

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Mar 23

Es gibt viele Modelle über die Persönlichkeit. Ein Modell soll eine Art Landkarte sein um das diffuse und das sich scheinbar ständig verändernde Gebiet der Persönlichkeit besser zu begreifen und zu bearbeiten. Eine Landkarte ist nicht die Realität, aber je genauer eine Landkarte (Modell) ist umso mehr und schneller können wir unser Ziele erreichen.

- Ein Persönlichkeitsmodell muss komplex genug sein um sicher zu navigieren zu können aber auch einfach genug um schnell genug damit umgehen zu können.

- Ein Persönlichkeitsmodell muss flexibel und erweiterbar sein und dennoch die Grundstrukturen des Modells beibehalten.

- Ein Persönlichkeitsmodell darf nicht nur die Persönlichkeit selbst abbilden, sondern auch den Kontext in dem die Persönlichkeit eingebettet ist.

Die Persönlichkeit ist auf dem Grundprinzip der Dualität aufgebaut.

Neben dem bewussten ICH gibt es eine Vielzahl mehr weniger aufgeprägten Persönlichkeiten, die sich alle wie ein Filter vor das bewusste ICH schieben können, oder gar das Ruder ganz übernehmen. Die einzelnen Teile können sich in der Ausprägung, Kraft, Funktion, Absicht, Verhalten und Reife unterscheiden sind aber in ihrem Grundmotiven gleich. Anstatt sich als Ganzes zu Erweitern, entwickelt sich die Persönlichkeit wie ein Mosaik um die vermeintlichen Aufgaben des zu meistern. Wie in einer Familie erleben wir unsere Persönlichkeit deshalb als harmonisch, hierarchisch, zerrissen, oder konkurrierend. Doch selbst im vermeintlichen harmonischen Zustand, ist es ein Zustand der Trennung/Teilung. Dies bedeutet immer noch einen „Energie“ Verlust im Vergleich zum Quellzustand.

- Alle Teile streben zu ihren Ursprung und bewegen sich dabei doch weg davon.
- Alle folgen dem Grundmuster des Überlebens und können doch aufgrund Ihrer Dualität zerstörerisch sein

- Jeder Teil ist an sich ohne Substanz, jedoch ein Ausdruck einer Idee (Energie und Information), sowie die Persönlichkeit als Ganzes auch.
- Die Komposition der Persönlichkeit ist dem Einfluss der universellen Qualitäten ausgesetzt (Gunas: Weisheit, Leidenschaft, Zerstörerisch)
- Jeder Teil kann sich in einer unterschiedlichen Entwicklungsphase (Alter) befinden.

Bei diesem Modell zeigt sich, das es zwar ein bewusstes Ich geben mag, jedoch ist das nicht das einzige Ich und selbst das bewusste ich ist einer stetigen Veränderung unterworfen. Im NLP ist die Arbeit mit den Teilen bekannt. Weitere Methoden haben das Teile Modell in ein Teilpersönlichkeiten Modell ausgeweitet. Auch wenn die Persönlichkeit oder das ich (wie man es auch interpretiert) ein Mosaik von Persönlichkeitsanteile sein mag, so ist nicht beantwortet, was ein Ich oder eine Persönlichkeit ist.

Doch zur vor schauen wir ein mal was man mit diesem Modell alles im Coaching alles erklären und anders angehen kann. Doch dazu mehr beim nächsten Beitrag




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Posted by Uwe Schwarz

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