Die Folgende Auflistung ist ein Auszug, wo wir leicht mit Persönlichkeitsanteilen in Kontakt kommen.
Mögliche Kontexte:
- Innere Zerrissenheit bei einem Thema
- Was Kritisiere/verurteile ich an mir selbst oder anderen
- Was kritisieren andere an mir
- Dinge die wir vermeiden
- Ideen, Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen die wir schnell wieder verwerfen
- Krankheit
- Sucht
- Anhaftungen
- Traumas
- Beziehungskonflikte
- Angetriebensein nach Anerkennung/Liebe, Sicherheit, Erfolg/Geld/Besitz, Kontrolle, Macht, Sex/Lust, Konkurrenz, Religion/Spiritualität, suchen ohne wissen wonach, Beziehung, Perfektion, anderen zu helfen, Hilfe zu bekommen.
Wir sprechen hier von einem Modell, doch auch über etwas was Sie bei sich selbst oder bei einem Klienten überprüfen können. Die Persönlichkeit hat nicht nur eine innere Stimme, eine Meinung, einen Charakter. Wenn wir ein homogenes Selbst wären, so wäre unsere Gedanken, Gefühle und Handlungen eine einheitliche Sache. Es gäbe kein hin und her in uns, nicht viele verschiedene Rollen, die wir in den unterschiedlichen Lebenskontexten einnehmen. In uns wirken verschiedene Selbste, die sich im Alter, Funktion und Charakter unterscheiden können. Nehmen Sie einen vertretbaren (etwas mit dem Sie umgehen können) Kontext aus der obigen Liste heraus. Beschäftigen Sie sich eine weile mit diesem Thema und beobachten Sie die verschiedenen mehr oder weniger subtilen inneren Stimmen, Bilder und Regungen in sich. Lassen Sie sich abwechseln auf eine „Seite“ (innere Stimme, Regung) ganz ein. Es ist ganz leicht, Sie werden es entdecken!
Diesen inneren Selbsten werden manchmal Namen geben, wie: Bewacher, Kritiker, Träumer, Krieger, Sexual, Kind, Dämon, Mutter, Vater, Gruppe, Mächtige, Spirituelle, Analytiker, Skeptiker, Fremder, Weise, Komiker, Beschützer, Verletzte, Beobachter, unpersönliche Selbst
Unter Umständen kann man auch auf sonderbare Teile treffen, wie Fremdenergien, Dämonische Teile (ist kein Dämon gell!) u.a.
Diese Namen werden diesen Anteilen in der Regel nicht gerecht, genauso wenig wie wenn wir einen Menschen in Schubladen sortieren. Sie können allerdings bestimmte Schwerpunkte der Motivation aufzeigen.
Wenn Sie nun sich ganz in so einen Teil hineinversetzen und dabei durch eine spezielle abgelebte Brille schauen, können Sie sogar noch die Teilung des Teils in sich feststellen. Auch hier wirkt das Prinzip der Dualität.
Jeder dieser Teile verfolgt ein „weg von“ (Vermeidung) und ein „hin zu“ bis hin zu seinem Quellzustand (Nondual).
Je tiefer Sie diese Intentionsketten bei den einzelnen Teilen herausarbeiten umso ähnlicher werden sich diese und im Kern sind alle wieder gleich. Wenn die Grundprinzipien eines Modells (nicht allein das Teile Modell) funktionieren entstehen neue und bekannte Interventionen, die eine große Tiefe erreichen. Diese Kernzustände bieten die wunderbare Möglichkeit der Fusion. Spaßeshalber nannten wir diesen Prozess den „Kernfusionsprozess.“ Wie auch immer, die Ergebnisse sind großartig.
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Mon, 28.11.2011 16:07
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