Eine Geschichte die es über Vergebung gibt kenne ich schon seit vielen Jahren. In der Zwischenzeit ist sie sehr häufig im Internet vertreten - wenn auch mit teil unterschiedlichen Interpretation. Ob die Geschichte wahr ist oder nicht spielt keine Rolle, doch Sie kann einen guten Denkanstoß geben.
Zur Geschichte:
Da war jemand, der hörte von einem Therapeuten aus Hawaii, den es scheinbar gelang, eine ganze Krankenstation mit geisteskranken kriminellen zu heilen. Das besondere dabei war, das er keinen von Ihnen je gesehen hat, sonder nur die Krankenakten der Insassen studierte.
Weil dieser jemand, das so nicht glauben konnte, führte er mit diesem Psychologen, Dr. Len, ein Telefongespräch, in dem er diesen bat die ganze Geschichte zu erzählen.
Dr. Len berichtete, das die Situation auf der Station äußerst Schwierig und gefährlich war. Die meisten lebten in ständiger Angst von den Patienten angegriffen zu werden. Die Psychologen und das Pflegepersonal waren häufig krank und kündigten regelmäßig.
Wie gesagt, Dr. Len hat nie einen Patienten gesehen, sondern arbeitete nur mit den Krankenakten dieser Menschen.
Nach einigen Monaten ging es den Patienten immer besser. Sie durften sich immer freier bewegen, brauchten weniger Medikamente und die ersten, wo man eigentlich nicht auf Heilung gehofft hatte wurde als geheilt entlassen. Auch die Angestellten gingen wieder gerne zur Arbeit. Letztendlich konnte die Stadion wohl geschlossen werden – vielleicht gab es keinen Nachschub.
Auf die Frage hin wie er das gemacht hatte, gab es folgende Antwort:
Ich habe einfach den Teil in mir geheilt, der sie geschaffen hat.
Dr. Len erklärte, dass vollständige Verantwortung für sein Leben zu übernehmen, bedeutet, dass alles in meinem Leben - einfach, weil es mein Leben ist - in meiner Verantwortung liegt. Die ganze Welt ist im wahrsten Sinn des Wortes meine Schöpfung.
Der Frager reflektierte: Verantwortlich zu sein für das, was ich sage oder tue, ist eine Sache. Verantwortlich zu sein für das, was andere in meinem Leben sagen oder tun, ist etwas völlig Anderes. Doch, die Wahrheit ist: Wenn du die vollkommene Verantwortung für dein Leben übernimmst, dann ist alles, was du siehst, hörst, schmeckst, berührst oder sonst auf irgendeine Art erfährst, in deiner Verantwortung weil es in deinem Leben auftritt. Das bedeutet, dass Terrorismus, der Präsident, die Wirtschaft und alles, was du erfährst oder nicht magst - als deine Thematik da ist, um sie zu heilen. Im Grunde existiert nichts, außer als Projektion aus dem Inneren. Probleme sind nicht im Außen, sie sind dein Problem. Und um sie zu ändern, kommst du nicht umhin, dich selbst zu ändern.
Einem Anderen die Schuld zuzuweisen, ist viel einfacher als umfassende Verantwortung zu übernehmen.
Auf die Frage hin wie er das denn nun praktisch gemacht hatte, antwortete Dr. Len:
Ich habe einfach immer wieder gesagt
1. Es tut mir leid in mir, gefolgt von
2. Ich liebe dich. Ich verzeihe dir!
Das war’s.
Wie gesagt, es gibt unterschiedliche Interpretationen Geschichte und wird häufig dafür verwendet das ich der Schöpfer meiner Welt bin. Doch wenn ich meine Welt erschaffe tut es jeder andere auch – oder, jeder lebt in seiner eigenen Welt. Doch die eigentliche Antwort, oder besser gesagt Frage darauf ist – Was ist dieses Ich? Wird das verstanden, löst sich das Rätsel viel leichter.

Mon, 28.11.2011 16:07
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