Häufig geht es bei der Veränderungsarbeit (Coaching, Therapie) um Gefühle und selbst wenn die Gefühle nicht im Mittelpunkt stehen, haben sie immer eine gewichtige Stellung. Gefühle haben bei uns einen Namen, wie Trauer, Wut, Angst, Freude, Scham usw., sie scheinen auch eine mentale Richtung zu haben, so wie die Trauer in die Vergangenheit und Angst in die Zukunft meist gerichtet ist. Gefühle haben für uns ihre eigene Qualität, doch woher wissen wir das Angst Angst ist oder Freude Freude? Sind wir mit diesem Wissen auf die Welt gekommen? Sicherlich nicht, wir haben gelernt unsere Empfindungen zu benennen, ihnen einen Namen zu geben. So praktisch das für die Kommunikation ist, so kann das auch zur Endfremdung und Fehlinterpretationen führen. Holen Sie doch einmal eine Erinnerung aus Ihrem Gedächtnis hervor, welche ein vertretbares Gefühl hervorruft. Das kann zum Beispiel eine Erinnerung an ein schönes Ereignis sein, oder etwas, wo Sie sich etwas geärgert haben. Wo in ihren Körper befindet sich das Gefühl? Hat es eine lokale Stelle oder ist es über den Körper verteilt? Ist das Gefühl warm oder kalt? Wie ein kippeln, ziehen, druck oder anderes? Lassen Sie den Namen einfach weg und fühlen Sie die einzelnen Empfindungen die mit diesem Gefühl einhergehen. Ist Ihnen das Gefühl vertraut? Wo haben Sie diese Empfindungen schon mal gehabt (nicht nach dem Namen suchen, sonder nach den Empfindungen)? Woher wissen Sie dass diese Empfindungen diesen Namen hat? Wenn Sie Ihre Empfindungen so untersuchen, kann es sein, das diese Empfindungen auch unter anderen Namen laufen. Zudem können Sie lernen statt mit einem Namen, direkt mit den Empfindungen zu arbeiten. Sie können die einzelnen Parameter der Empfindungen verändern und dadurch eine Verstärkung, Abschwächung oder ein ganz anderes Gefühl erfahren.
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Feb
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Mon, 28.11.2011 16:07
In den NLP-Artikeln unter htt p://www.nlp-trainings-tille.de /nlp/blog/nlp-kritik.html, htt p://www.nlp-tr [...]