Feb 20

Am NLP gefiel mir immer das strukturelle Denken, das unterscheiden zwischen Form und Inhalt. Das ermöglicht eine effizientere Wahrnehmung und Informationsgewinnung. Das Thema (Geschäfts) Strategie und NLP passt meiner Ansicht nach gut Zusammen. Mir persönlich gefällt hier die EKS Strategie nach Wolfgang Mewes sehr gut, weshalb ich hier auch eine Ausbildung machte. Jemand der eine NLP Ausbildung gemacht hat, als Zusatz oder Hauptausrichtung, braucht eine entsprechende Strategie um sich am Markt zu behaupten. Diese Einführung im strategischen Denken ist an die EKS angelehnt.


Was ist eine Strategie?
Eine Strategie handelt vom wirkungsvollstem Einsatz der Fähigkeiten, Kräfte und Mittel eines Unternehmers bzw. eines Unternehmens.
Strategisches Denken ist heutzutage eine "Schlüsseltechnologie", denn die Strategie bestimmt darüber, wie Sie Ihre Kräfte und Mittel einsetzen. Sie werden dadurch den Mitbewerbern, die noch in rein wirtschaftlichen und technischen Kategorien denken überlegen sein. Jedes Unternehmen hat zunächst begrenzte Ressourcen, die es mit mehr oder weniger großer Wirkung einsetzen kann. Die wichtigste Frage lautet stets: Wie kann ich diese Kräfte am wirkungsvollsten auf den wirkungsvollsten Punkt einsetzen.

Konzentration
1. Durch Spezialisierung zu Spitzenleistung. Wer seine Kräfte spitz konzentriert statt breit verzettelt, überwindet Widerstände relativ einfach

2. Nur der Spezialist, der seine Stärken voll und ganz einsetzt, kann Spitzenleistungen bieten. Konzentration der auf das, was Sie am besten können und womit Sie Ihrem Kunden den größten Nutzen bieten können. Statt eines breiten, diversifizierten Angebotes müssen Sie sich spitz auf eine Marktnische konzentrieren.
 
3.Wer sich verzettelt, bleibt durchschnittlich. Misserfolg und Konkurrenzdruck sind meistens die Folge eines entscheidenden Strategiefehlers: der Verzettelung der Kräfte. Denn wer auf vielen Märkten eine ganze Reihe von Leistungen anbietet, kann allenfalls durchschnittlich werden. Je mehr Sie Ihre Kräfte verzetteln, desto schwieriger wird es, etwas ganz Besonderes zu leisten.

4. Übung macht den Meister. Wer sich auf eine bestimmte Aufgabe konzentriert und spezialisiert, verzeichnet automatisch Lerngewinn über permanente Wiederholungen und die Weiterentwicklung seiner Problemlösungsfähigkeit. 

5. Nur durch Spezialisierung können Sie führend werden. Die Konzentration der Kräfte und die Spezialisierung haben eine ganze Reihe positiver Folgen: Sie führen zu steigender Effizienz, besseren Leistungen und steigenden Umsätzen.

5. Warum der Spezialist erfolgreich werden muss. Die enormen Vorteile des Spezialisten, dem es gelungen ist, führend auf seinem Markt zu werden ist relativ leicht zu erklären: Ihm fließen Aufträge, Informationen, Ideen, Mitarbeiter, Kapital, Lieferantenzugeständnisse, Kooperationsangebote, selbst die Unterstützung der Medien und der Behörden eher zu als einem weniger bekannten Konkurrenten. Auch hier gelten die Regeln des Sports: Der Sieger genießt Anerkennung, Popularität, die Gunst der Medien und der Sponsoren, während der zweite kaum noch beachtet wird.

Wirkungsvollster Punkt

1. Denken Sie vernetzt statt linear
Märkte reagieren wie vernetzte Systeme, genau wie biologische Organe ebenfalls vernetzte Systeme sind. Das bedeutet: Veränderungen eines Faktors führen unweigerlich zu Veränderungen anderer Faktoren. Das heißt, sie wirken immer auf das gesamte System. Beispiel: Wenn Sie einen Ihrer Mitarbeiter eine Gehaltserhöhung geben, führt dies zu einer Kettenreaktion von Veränderungen: Sie wirkt unmittelbar auf Kosten und Gewinn, führt eventuell zu Umsatzsteigerungen, kann aber auch auf andere Mitarbeiter demotivierend wirken und somit nicht nur positive, sondern auch negative Folgen haben. Ähnlich wirkt jede wirtschaftliche Entscheidung immer auf verschieden materiellen und immateriellen Ebenen.

2. Nutzen Sie die Gesetze des Marktes
Die Verbindungen eines Marktes oder eines Unternehmens ist wie ein riesiges unsichtbares Netz. Wer diese Vernetzungen und den darin liegenden wirkungsvollsten Punkt erkennt, kann sie für seine Zwecke einsetzen und sich ihrer Verbindungen bedienen. Obwohl wir in vernetzten Systemen leben und arbeiten, denken und handeln die meisten Menschen immer noch so, als ob ihre Kräfte nur begrenzte (keine systemische) Wirkungen hätten. Techniker etwa optimieren technische Vorgänge, Betriebswirte nur die finanziellen Aspekte usw. Konzentrieren Sie sich auf das Kernproblem und Sie erzielen Sie mit weniger Kraft Einsatz ein optimales Ergebnis.

2. Nicht wie, sondern wo sie intervenieren, ist entscheidend
In vernetzten Systemen kommt es nicht darauf an, möglichst viele Kräfte einzusetzen, sondern die vorhandenen Kräfte auf den jeweils wirkungsvollsten Punkt zu richten. Wenn Sie in vernetzten Systemen das zentrale Problem lösen, ist die Folge eine Kettenreaktion. Die mit dem Kernproblem vernetzten Probleme lösen sich automatisch einfacher. Je dichter die Vernetzung ist, desto wichtiger ist es, genau auf den wirkungsvollsten Punkt zu zielen, statt sich immer mehr anzustrengen und immer größere Kräfte einzusetzen.

Minimumfaktor – Engpass
Der kybernetisch wirkungsvollsten Punkt

1. Der wirkungsvollste Punkt: Die Natur zeigt den Weg
Wie man im vernetzten System den wirkungsvollsten Punkt trifft, hat bereits vor 140 Jahren der Naturwissenschaftler Justus von Liebig entdeckt, und zwar als er nach der Ursache des Pflanzenwachstums forschte. Er stellte fest, dass eine Pflanze vier Elemente zum Wachstum braucht. Wenn nur eines dieser Elemente fehlt, wächst sie nicht mehr weiter - selbst dann, wenn alle anderen Faktoren im Überfluss vorhanden sind. Die Kunst besteht also darin, einem System, d.h. einer Zielgruppe immer den Engpassfaktor zuzuführen, also das was es am dringendsten braucht. Wer dazu in der Lage ist, besitzt gleichzeitig die stärkste Machtposition im Markt.

2. Die größte Wirkung mit minimalem Aufwand
Wer seiner Zielgruppe genau das anbietet, was sie dringend zu ihrer Weiterentwicklung benötigt, hat den wirkungsvollsten Punkt getroffen und besitzt den Schlüssel zum Erfolg.

3. Der externe Minimumfaktor
Der externe Minimumfaktor begrenzt den Erfolg Ihrer Zielgruppe. Wenn es Ihnen gelingt, Ihrer Zielgruppe diesen Minimumfaktor zur Verfügung zu stellen, haben Sie die besten Voraussetzungen zum Erfolg. Denn wer das brennenste Problem der Zielgruppe löst, kann mit Sicherheit davon ausgehen, dass diese Leistungen von der Zielgruppe gesucht, akzeptiert und honoriert werden.

4. Die richtigen Prioritäten setzen
Es ist wichtigste Aufgabe zuerst den Minimunfaktor der Zielgruppe zu ermitteln und nicht den eigenen. Je besser Sie die Probleme der Zielgruppe lösen umso besser lösen sich ihre eigenen Probleme.

Nutzenmaximierung
1. Das richtige Ziel entscheidet über Ihren Erfolg. Wer stets den Nutzen seiner Zielgruppe steigern will, erzielt seinen Gewinn automatisch. In jedem Unternehmen werden täglich unzählige Entscheidungen getroffen. Für welche Alternative Sie sich entscheiden wird von den Zielen bestimmt. Diese legen fest, was man für wichtig oder unwichtig hält, was man anstrebt oder ablehnt, was man ernst nimmt oder ablehnt.

2. Warum Gewinnmaximierung ist kein dauerhaft erfolgreiches Ziel.
Um langfristig erfolgreich zu sein, setzen Sie die Nutzenmaximierung vor die Gewinnmaximierung. Gewinne werden die zwangsläufige Folge der Nutzenmaximierung sein.

Die 7 Schritte zur Umsetzung

1. Ist Situation und spezielle Stärken

2. Erfolgsversprechendes Geschäftsfeld
 
3. Erfolgsversprechenste Zielgruppe

4. Brennenste Problem der Zielgruppe

5. Innovationsstrategie

6. Kooperationsstrategie

7. Konstantes Grundbedürfnis


Ist-Situation und Stärken:

Seien Sie anders als alle andere - werden Sie einzigartig!
 
1. Bauen Sie gezielt Ihre Stärken aus - vernachlässigen Sie Ihre Schwächen!
2. Analysieren Sie Ihre Ist-Situation – und entdecken Sie Ihre Stärken
3. Bauen Sie Ihr persönliches, unverwechselbares Stärken- und Leistungsprofil auf!
5. Schärfen Sie Ihren Blick für neue Betätigungsfelder und Chancen!

Erfolgsversprechendes Geschäftsfeld:

Suchen Sie mit Ihren Stärken das passende Geschäftsfeld.

1. Besser Sie sind in einem kleinen Geschäftsfeld der erste als in einem großen Geschäftsfeld der zweite
2. Was Sie gut und gerne tun, das macht Sie auch erfolgreich.
3. Je enger Sie Ihr Geschäftsfeld definieren, desto schneller wird Ihr Erfolg sichtbar!
4. Entfalten Sie auf dem erfolgversprechendsten Geschäftsfeld Ihre speziellen Stärken!

Durch "Versuch und Irrtum" finden Sie das zu Ihrem Stärkeprofil passende Geschäftsfeld! Sie können beliebig wachsen, wenn Sie Ihren Stärken treu bleiben.

Erfolgsversprechendste Zielgruppe:

Denken Sie um: Von der Produktorientierung zur Zielgruppenkonzentrierung!
1. Beachten Sie: Zielgruppen sind Menschen mit gleichen Problemen oder Bedürfnissen!
2. Konzentrieren Sie sich auf Zielgruppen und deren besonders brennende Probleme!
3. Identifizieren Sie Ihre Zielgruppe eindeutig, d.h. so klein und homogen wie möglich!
4. Werden Sie zum besten und stärksten Problemlöser Ihrer Zielgruppe!
5. Bleiben Sie im ständigen Dialog mit Ihrer Zielgruppe (Feedback als Lernprozess)!
6. Verbessern Sie Ihre Leistungen ständig im Hinblick auf die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe!

Brennenstes Problem:

1. Beachten Sie alles aus Sicht der Zielgruppe!
2. Jede Zielgruppe hat viele verschiedene, unterschiedlich starke Probleme!
3. Konzentrieren Sie sich in Ihren Aktivitäten auf das brennendste Problem der Zielgruppe!
4. Treten Sie in einen ständigen Dialog mit Ihrer Zielgruppe über das brennendste Problem ein! Entscheiden ist allein, welches Problem die Zielgruppe für ihr wichtigstes hält!
5. Über die Lösung des brennendste Problems bieten Sie der Zielgruppe einen zwingenden Nutzen!
6. Nach Lösung des brennendsten Problems müssen Sie sich konsequent dem nächsten widmen!

Innovationsstrategie:

1. Denken Sie ständig innovativ: Innovation heißt dauerhafte Leitungsverbesserung!
2. Ihre Leistung kann und muss permanent verbessert werden - Stillstand ist Rückschritt!
3. Ihre Innovation muss sich am brennendsten Problem Ihrer Zielgruppe orientieren!
4. Sammeln Sie alle Ihre Innovationsideen, und werten Sie diese systematisch aus!
5. Verbessern Sie Ihr Informationsmanagement, und werten Sie Medien Ihrer Zielgruppe aus!
6. Mobilisieren Sie das Ideenpotential von Mitarbeitern und Geschäftspartnern!
7. Entwickeln Sie nicht selbst, was andere bereits gelöst und entwickelt haben!

Kooperationsstrategie:


1. Kooperation ist für Sie immer erfolgreicher als Wettbewerb!
2. Durch strategisch richtige Kooperation reduzieren Sie den Wettbewerb auf ein Mindestmaß!
3. Suchen Sie Kooperationspartner, um gemeinsam Synergien zu entwickeln!
4. Entwickeln Sie gemeinsam einen überzeugenden Nutzen für eine spezielle Zielgruppe!
5. Stellen Sie eine hundertprozentige Übereinstimmung der Kooperationsziele sicher!
6. Vereinbaren Sie eine geistige Probezeit, bevor Sie zusammen finanziell investieren

Konstantes Grundbedürfnis:


Zielgruppenbesitz ist wichtiger als Produktions (Know How)mittelbesitz


Spezialisierung auf konstante Bedürfnisse ist dauerhaft erfolgreich


Konstant sind Grundbedürfnisse wie beispielsweise Ernährung, Bekleidung, Information, Mobilität. Variabel ist fast alles, was zur Befriedigung dieser Grundbedürfnisse dient, etwa Produkte, Rohstoffe, Know-how, Managementmethoden. Die Variablen werden ständig durch neue Lösungen ersetzt. Grundbedürfnisse (also die Konstanten) verändern sich dagegen nicht. Beispiel: Bücher und Zeitschriften bekommen immer mehr Konkurrenz durch elektronische Medien wie Fernsehen, Video, Datenbank oder Multimedia. Für Akkus ist das konstante Grundbedürfnis mobile Energieversorgung usw.

Das Internet bietet heutzutage viele Möglichkeiten um ein passendes Geschäftsfeld schon mal herauszuschälen. Gerne stelle ich diese Möglichkeiten vor, wenn Interesse besteht (Feedback).


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Posted by Uwe Schwarz

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Jan 17

Diese Übung der einfachen Zielbestimmung, kann ein Beispiel für eine Ziele Arbeit auf der Practitioner Ebene sein. Es geht hierbei darum ein Ziel wohlgeformt zu formulieren. Ziele sollen dadurch klarer und erreichbar werden. Eignet sich für das Geschäftsleben wie auch für alle anderen Ziele

Einfache  Zielbestimmung

1.    positiv formuliert
2.    spezifiziert: - sinnesspezifisch – kontextualisiert
3.    selbst erreichbar
4.    ökologisch
5.    motivierend/ glaubhaft


Hinweise für die Erfragung eines "wohlgeformten" Zieles:
Grundsätzlich hilfreich ist der So – als - ob- Rahmen" :

„Angenommen, Du hättest dieses Problem bereits gelöst (wie auch immer), wie wäre das?“
„Ich weiß, das Du es nicht weißt, aber angenommen Du wüsstest es...“ 
"Tu doch einfach mal so, als hättest Du Dein Ziel jetzt schon erreicht, wie wäre das dann? Was ist jetzt anders bzw. besser, wie geht es Dir?"

Problemleiter
Oft ist es sehr hilfreich das Problem mit der Problemleiter noch tiefer auszuleuchten.  Angenommen, du kannst dein Ziel nicht erreichen/ du löst das Problem nicht: Was ist das Schlimmste daran? Und was ist das Allerschlimmste daran (= letzte Antwort)? Man kann die Übung auch umdrehen und zur Wunschleiter machen. Hier wird dann gefragt, was ist durch das erreichen deines Zieles erfüllt? Das was dadurch erfüllt wird, wird aufgegriffen und weiter gefragt, und was wir damit erfüllt? Meist landet man dann bei essenziellen Werten.

Diese Übung ist nützlich um:
a.) den Hintergrund eines Wunsches auszuleuchten: Was soll eigentlich mit dem Erreichen des Ziels vermieden werden?
b.) weitere Informationen zu sammeln und tieferes Verständnis für den gesamten Themenkomplex zu schaffen

1. positiv formuliert:
Die Zieldefinition sollte am Ende keine Negationen und Vergleiche mehr enthalten:

•    Woran wirst du merken, dass Du Dein Ziel erreicht hast?
•    Was willst du stattdessen (dem Problem) für Dich erreichen?
•    Was hast Du erreicht, wenn Du Dein Problem nicht mehr hast?
•    Was wirst Du haben, was Du vorher nicht hattest?
•    Angenommen ich wäre eine Zauberer/in, und Du könntest Dir die Lösung Deines Problems wünschen, was wäre Dein Wunsch?

2. spezifiziert:
Die Erreichung eines Ziels sollte überprüfbar sein, deshalb ist es wichtig zu wissen, wo, wann ( = Kontext) und woran genau man innerlich merken wird (sinnlich), dass man bereits am Ziel seiner Wünsche angekommen ist.

a.) sinnenspezifisch (VAKOG):
•    Wie wirst Du und woran wirst Du merken, dass Du dein Ziel erreicht hast?
•    Wenn die Feedback-Schleife zu lang ist: Woran wirst Du es noch eher merken?
•    Nimm einfach an, Du hättest Dein Ziel schon erreicht:
     Was siehst Du, hörst Du, fühlst Du, riechst Du, schmeckst Du?
     Welche Körperhaltung gehört typischerweise dazu? Nimm sie jetzt ein.
•    Wie könnte ich erkennen, dass Du Dein Ziel erreicht hast?

b.) kontextualisiert: (Ort, Zeit, Menschen) 

•    Wo möchtest Du es?
•    Mit wem möchtest Du es?
•    Wann, wo und mit wem möchtest Du es nicht?

3. selbst erreichbar:

a.) Kannst du es selbst erreichen?

•    Liegt es in Deinen Möglichkeiten, dieses Ziel zu erreichen?
•    Was willst Du tun, um es zu bekommen?

b.) Ressourcen zum Erreichen des Ziels zugänglich machen:

•    Was brauchst Du noch, um es zu erreichen?
•    Wie kannst Du bekommen, was Du noch brauchst?
•    Welche persönlichen Fähigkeiten, Möglichkeiten und Kraftquellen kannst Du Dir zum Erreichen Deines Ziels zugänglich machen?
•    Was könnte ein erster Schritt zum Erreichen Deines Ziels sein?

4. ökologisch:

Ein Ziel, das wir wirklich in die Tat umsetzen möchten, steht in Übereinstimmung mit unseren Werten, Beziehungen und übrigen Projekten. Um diesen weiteren Hintergrund abzuklopfen, können wir Fragen stellen, die die möglichen, negativen Auswirkungen oder Inkongruenzen in Bezug auf das Ziel, aufzudecken helfen:

•    Was wird passieren, wenn Du bekommst was Du willst?
•    Was wird passieren, wenn Du es nicht bekommst?
•    Würdest Du es, wenn es jetzt schon da wäre, annehmen?
•    Was ist das Schlimmste, was passieren kann, wenn Du Dein Ziel erreichst?
•    Welche Auswirkungen hat die Erfüllung Deines Wunsches auf andere Lebensbereiche bzw. auf andere Beziehungen?
•    Was gibst Du auf?
•    Was sind die Vor- und Nachteile?.
•    Ist Dein Ziel in Übereinstimmung mit Deinen Wertvorstellungen und Deinem Selbstverständnis?
•    Steht das Erreichen dieses Ziels in Übereinstimmung mit Deinen übrigen Plänen?

Falls hier schwerwiegende Einwände gegen das Ziel ans Tageslicht kommen sollten, formulier das Ziel den neuen Informationen entsprechend um. (Manchmal wird an dieser Stelle das Ziel unwichtig und das Problem ist gar kein so großes mehr...)

Falls hier nur kleinere Einwände auftauchen sollten, frage:

" Welche Möglichkeiten und Fähigkeiten hast Du, mit dieser Schwierigkeit umzugehen und welche könntest Du vielleicht noch brauchen?"

5. motivierend:

Ein Ziel sollte wirklich anziehend sein. Ist dies noch nicht eindeutig genug, frage nach dem Ziel "hinter" dem Ziel ( = Meta-Ziel):

Was ist an diesem Ziel wichtig für Dich?
Was ist das Allerbeste, das Allerschönste und Wichtigste daran?
Ist es zu groß (unglaubhaft)? Ist es zu klein (nicht motivierend)?
Was ist das Beste daran?
Was hat sich damit für Dich erfüllt?
Was ist nun sichergestellt, nachdem Du dieses Ziel erreicht hast?
In welcher Hinsicht bringt Dich das Erreichen dieses Zieles weiter?


Zu einem optimal bestimmten Ziel gehört natürlich auch eine dem entsprechende Ressource-Physiologie, manchmal auch "Zielphysiologie" genannt. Damit hast Du dann die Überprüfung, ob das Ziel tatsächlich wünschenswert ( = motivierend) ist.

Hast Du diese noch nicht hervorlocken können, so ist - selbst wenn alle oben genannten Punkte scheinbar schon erfüllt sind -, ist die Zielbestimmung noch nicht abgeschlossen, an irgendeinem Punkt fehlt dann noch etwas Wesentliches.

Fragen? Einfach ein Kommentar schreiben.


Posted by Uwe Schwarz

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