Sep 2

NLP Blog

Die Wertehierarchie verändern im NLP, das Neurolinguistische Programmierung

Bei dieser Intervention, werden die Submodalitäten verändert und stellt einen sehr einfachen Ablauf vor.

Die Veränderung der Wertehierarchie basiert auf der Annahme, dass Wertehierarchien durch mindestens ein submodales Kontinuum gekennzeichnet sind (z.B. Größe, Nähe, Helligkeit, Entfernung, Position, Tonfall usw.) Wenn wir dieses Kontinuum kennen, können wir mit unserem Unterbewusstsein zusammen, diese Hierarchie verändern.

Ablauf der Intervention:

1. Wähle einen Wert aus den Du wichtiger bzw. weniger wichtig werden lassen willst.

2. Erarbeite Dir die Submodalitäten von einem hohen, mittleren und niedrigeren Wert und suche ein submodales Kontinuum, das die Hierarchie kennzeichnet.

3. Ökologie - Check. Wie würde sich die Veränderung in Deinem Leben bemerkbar machen. Wenn es hier starke Widerstände gibt, so ist es vielleicht notwendig vorerst mit Teilearbeit weiterzumachen z.B. in Form eines Six-Step-Reframings oder eines Verhandlungsreframings.

4. Finde eine angemessene Position für diesen Wert. Möchtest du ihn wichtiger, gleich wichtig oder weniger wichtig werden lassen als irgendeinen anderen Wert?

5. Veränderung. Berichtige langsam die Submodalitäten, so dass der Wert entsprechend dem Grad der Wichtigkeit kodiert ist, folge dabei auch Deiner Intuition, bis du einfach weißt, dass er an der richtigen Stelle ist. Hier ist die Miltonsprache wichtig, weil der Prozess auch auf unbewusster Ebene abläuft.


6. Test. Stell dir oder mehrere Situationen vor, in der diese Veränderung von Bedeutung ist, was läuft jetzt anders ab?

Posted by Uwe Schwarz

Aug 23

Im NLP, dem Neurolinguistischem Programmieren, wird häufig, mit bestehenden inneren Teile gearbeitet.Es gibt aber auch die Möglichkeit, selbst einen Teil zu erschaffen.

Wir haben viele Teile in uns, welche die unterschiedlichsten Funktionen haben. Die allermeisten dieser Teile sind uns unbewusst, dennoch haben sie eine Funktion und auch eine Aufgabe. Die folgende Übung, erlaubt es uns einen Teil bewusst zu schaffen, und ihn in uns zu integrieren. Der Grund weshalb wir einen solchen Teil schaffen wollen, kann einfach der sein, dass wir, bzw. der Klient, einfach eine bestimmte Fähigkeit nicht gelernt hat, die für ein bestimmtes Verhalten wichtig wäre.

Wichtig dabei ist, dass der Teil für uns ein bestimmtes Ziel erreichen soll, und dass er unser Verhalten immer wieder so organisiert, dass wir dieses Ziel auch erreichen. Dabei darf er nicht in Konflikt mit anderen Teilen kommen, was bedeutet, dass wir alle unsere Teile befragen müssen ob sie mit dem neuen Teil einverstanden sind, denn sonst kann der Prozess boykottiert werden.
Diese Intervention besteht sowohl aus einer bewussten, als auch unbewussten Arbeit. Wir bauen zwar bewusst einen Teil und geben das Gerüst und soviel Informationen wie möglich dazu, doch gelebt und mit den entsprechenden Ressourcen und Intelligenz ausgestattet wird er vom Unterbewusstsein.


Einen neuen Teil schaffen

Lasse den Klienten auf einem Stuhl Platz nehmen, wo er die Möglichkeit hat sich zu entspannen. Etabliere ein Kommunikationssystem mit dem Unterbewusstsein (z.B. Fingersignale, Muskeltest usw.)

Formuliere das Ziel und die Funktion, die dein neuer Persönlichkeitsanteil für dich erreichen soll, und das er alle notwendigen Verhaltensweisen automatisch dazu organisieren soll.

Informationsbeschaffung: Erinnere dich an alle Situationen wo du bereits ähnliches gemacht hast, oder es bei anderen erlebt hast. Assoziiere dich ganz in diese Situationen und erlebe sie in allen Sinneskanälen so genau wie möglich.
Schaffe Dir und ein dissoziiertes Selbst in Form eines Hologramms, dem du ansiehst (Projektion), dass es bereits mit dem entstehenden neuen Teil ausgestattet ist, verbinde dich mit diesem Selbst durch ein Band/Schnur oder ähnlichem. Dieses Selbst wird nun das Verhalten und die Fähigkeit in unterschiedlichen Situationen demonstrieren.
Lasse als erstes dein dissoziertes Selbst in Form eines Films das ganze Verhalten so lange ablaufen, bis du damit zufrieden bist.

Assoziiere dich und lasse die Situationen nochmals ablaufen. Erlebe das Ganze von innen, so wie wenn du es selbst erleben würdest.
Wiederhole die Schritte solange, bis du mit dem Erlebten sowohl von außen betrachtet als auch von innen her erlebt zufrieden bist.

Ökölogie-Ceck: Prüfe, ob irgend ein Teil von dir etwas dagegen hat, dass dieser neue Teil Bestandteil von dir wird und seine Aufgabe wahrnimmt. Benutze dazu das vorher eingerichtete Kommunikationssystem mit dem Unbewussten.
Hat ein Teil einen Einwand, so gehe wie folgt vor:
Frage den Teil welchen Einwand oder Befürchtung er hat und welche Funktion er für dich erfüllt.
Notiere dir alle Teile mit ihren Einwänden und Funktionen.
Wiederhole und modifiziere nun den ganzen Ablauf so, dass alle Einwände berücksichtigt und alle Teile zufrieden sind. Hier ist auch ein Sechs Stufen Reframing oder ein Verhandlungsreframing, möglich.

Hole das dissoziierte Selbst in dich und verschmelze ganz mit ihm. Bitte dein Unbewusstes aus den gegebenen Informationen die wesentlichen Bestandteile zu extrahieren und mit diesen Informationen und den dazu erforderlichen Ressourcen einem Teil zu schaffen und ihm Leben einzuhauchen.

Die Existenz des Teiles überprüfen.
Treten nun in Kontakt mit diesem Teil und achte darauf, ob du Signale bekommst.
Future Pace.

Posted by Uwe Schwarz

Aug 7

Diese Modell wurde ursprünglich von Richard Bandler (ein Begründer des Neurolinguistischem Programmieren NLP )  entwickelt, und kombiniert die Submodalitäten Arbeit mit hypnotischer Strategiearbeit. Die Idee ist, einen Mechanismus zu installieren, der automatisch, alte unerwünschte Glaubenssätze und Verhaltensweisen, die unserem gegenwärtigem Lebensstil nicht mehr entsprechen, zu löschen und durch neuere, bessere, zu ersetzen. Diese Intervention, stelle ich nun hier auf  NLP 21 vor

Leider wird in der ursprünglichen Methode nur wenig auf die Ökologie geachtet und die geistig/spirituelle Natur unseres Bewusstseins. Deshalb habe ich den Prozess etwas in dieser Richtung verändert. Wichtig war mir damals auch das Feedback des Unterbewusstseins. Automatismus nach dem Prozess: Das Unterbewusstsein ist selbständig in der Lage Interventionen auszuführen, mit bewussten oder unbewussten Auslösern. In der ursprünglichen Version, fällt, glaube ich, der alte Glaubenssatz in eine Mülltonne – das wurde von mir mit der Metapher der Sonne ausgetauscht.

Zu Beginn solltet ihr jetzt zehn unerwünschte Verhaltensweisen oder Glaubenssätze auswählen und ebenfalls zehn erwünschte Verhaltensweisen oder Glaubenssätze finden, die ihr als Austausch zu den oben genannten haben möchtet. Arbeitsblatt.

Prozessanleitung

Teil 1

1. Finde die Submodalitäten für etwas was auf Dich zutrifft und das Dir gefällt, also etwas was Du wirklich gut an Dir findest. Erarbeite dann sehr genau die Submodalitäten. Arbeitsblatt.


2. Finde dann die Submodalitäten für etwas was schon lange nicht mehr zu Dir gehört, also etwas das Du irgendwann einmal abgelegt hast, einfach, weil Du Dich weiterentwickelt hast. Dies kann etwas sein, das Du im Zuge Deiner Entwicklung vom Kind zum Erwachsenen abgelegt hast oder durch einen besonderen Erkenntnis Prozess. Erarbeite auch hier sehr genau die Submodalitäten. Arbeitsblatt.

3. Stelle die Unterschiede in den Submodalitäten fest. Sei auch hier sehr gründlich, teste die Submodalitäten aus, um auch die kritischen Submodalitäten zu erkennen.

Teil 2

Führe A in eine tiefe Trance und installiere die Ideomotorischen Fingersignale. Richte zwei Submodalitäten - Gitter ein für “das gehört zu mir” und “das gehört nicht mehr zu mir.“ Durch Überbelichtung im visuellen Bereich und durch das leiser machen im auditiven Bereich lässt Du den alten Inhalt verschwinden und erhältst die zwei Submodalitäten – Gitter. Frage dann das Unterbewusstsein ob die Gitter eingerichtet und funktionsbereit sind. Bei jeder nun folgenden Veränderung (bei dem erwünschten und unerwünschten Verhalten), führe ein Verfahren ähnlich dem Sechs-Stufen-Reframing durch, d.h. frage das Unterbewusstsein, ob alle Teile damit einverstanden sind und ob sie das neue Verhalten für einen vereinbarten Zeitraum testen wollen.

Der Ablauf:

1. Installiere nun das erste unerwünschte Verhalten aus der Liste in das Submodalitäten - Gitter “das gehört nicht mehr zu mir” und lasse es dann hinten herausfallen, so dass das Gitter wieder leer ist. “Stelle Dir dabei vor wie das alte Verhalten in eine Sonne fällt, dort durch ein deutlich hörbares Geräusch (z.B. ein zischen) vollkommen transformiert wird und als reine Energie in Deinem Körper aufgenommen wird.“ Lass dir den Abschluss durch ein Ja (Ideomotorisches Fingersignal) bestätigen.

2. Installiere dann eine erwünschte Verhaltensweise in das Submodalitäten - Gitter “das gehört zu mir” und lasse es in der Konfiguration. Lasse Dir auch hier den Abschluss bestätigen.


3. Wiederhole die Schritte 1 und 2 mit allen ausgewählten Verhaltensweisen. Wenn es mit allen Verhaltensweisen fertig ist, soll dein Unterbewusstsein einen Deiner beiden Arme nach oben schweben lassen.

4. Automatisierung des Musters: Während einer der beiden Arme nach oben schwebt bitte das Unterbewusstsein darum, dass es die Verantwortung für die Veränderung mit übernimmt und es in Einklang mit den anderen Lebenszielen und Programmen bringt. Bitte es weiter darum, ob es bereit ist von nun an jede Nacht völlig selbständig unerwünschte Verhaltensweisen durch erwünschte auszutauschen .Wenn keine unerwünschten Verhaltensweisen mehr da sind, soll es nur erwünschte Verhaltensweisen/ Fähigkeiten installieren. Lasse Dir auch dies mit den Fingersignalen bestätigen.

5. Danke dem Unterbewusstsein und führe A (Klient) aus der Trance.

1995/96 habe ich ähnliche Programme entwickelt. Man könnte es auch mit einem Passwort verbinden, wie es z.B. im BSFF verwendet wird. Fragen können gerne gestellt werden.


Uwe Schwarz NLP 21

Posted by Uwe Schwarz

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Jul 15

Solche Techniken lassen sich in der Regel nur zusammen mit einem erfahrenen NLP Praktiker durchführen. Achtung: Diese Technik ist nichts für unerfahrene oder betroffene im Selbstversuch.

Die Positive Neu-Prägung, wurde von Richard Bandler, einer der Gründer des Neurolinguistischen Programmieren,  entwickelt. Die Idee bei diesem Prozess ist, wenn vergangene negative Erlebnisse (z.B. Traumas) die Gegenwart und Zukunft negativ beeinflussen können und dort Probleme verursachen, müsste dies ebenso bei positiven Erlebnissen (Positive Prägungen) sein.

Diese Erlebnisse, ob positiv oder negativ, führen zu Entscheidungen (Glaubenssätze), die ähnlich wie ein Filter wirken und sich dadurch immer wieder selbst bestätigen (Selbsterfüllende Prophezeiungen).
Die Summe dieser Entscheidungen ergibt in Verbindung mit unseren Werten unser Lebensmuster, nach dem wir unser Leben bewusst und vor allem unbewusst gestalten.

Mit der Positiven Neu-Prägung wird in Verbindung mit Time-Line und Submodalitäten eine starke Ressource aufgebaut, die dafür verwendet wird um die Vergangenheit so zu verändern, dass sich das problematische Thema in der Gegenwart positiv verändert.

Die Positive Neu-Prägung ist eine sehr umfassende Methode, die bei den meisten Thematiken angewandt werden kann. Besonders wenn sich die negativen Erlebnisse oder Missbrauchserfahrungen häufig wiederholten eignet sich dieser Prozess besonders gut, weil der Klient in der Zeit vorwärts geht und so viele oder gar alle problematischen Erlebnisse zum Thema, mit einem Durchgang umgestalten kann und nicht jedes Thema einzeln behandeln muss. Soweit die Aussagen des Entwicklers.

Natürlich lässt sich dieser Prozess auch bei beruflichen, partnerschaftlichen und gesundheitlichen Thematiken einsetzen. 

Positive Neu-Prägung
(Prozessanleitung)

1. Mache Dir die einschränkende Reaktion oder Verhaltensweise bewusst¬ und prüfe ob Du jetzt bereit bist diese zu verändern.

2. Lege auf dem Boden Deine Time Line aus, bestimme Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

3. Betrachte von einer Metaposition aus Deine Vergangenheit und erinnere Dich an die einschränkende Erfahrung (Trauma). Begebe Dich dann mit sicherem Abstand auf eine Position neben Deiner Time-Line und schau Dir dieses Erlebnis wie einen Film als Beobachter an. (Gegebenenfalls wie bei der Phobie-Technik durch doppelte Dissoziation und Veränderung der SM die Situation abschwächen).

4. Erinnere Dich an eine Erfahrung, ob sie nun damals angenehm oder unangenehm war, die für Dich heute eine starke und positive Quelle der Kraft darstellt und Dein Verhalten positiv beeinflusst. Trete dann auf deiner Time-Line ganz in diese Situation ein und stelle die SM fest.

5. Erinnere Dich nun an eine unbedeutende Erfahrung, die so gut wie keinen Einfluss auf dein heutiges Verhalten hat und finde die SM.
6. Finde die Unterschiede in den Submodalitäten der beiden Erinnerungen.

7. Stelle Dir jetzt selbst eine wichtige Frage: Welche Erfahrung hättest Du vor der einschränkende Erfahrung (Trauma) haben können, die diese entscheidend erleichtert hätte und Dich sogar auf so eine Erfahrung vorbereitet hätte

8. Gehe nun auf Deiner Time-Line zu einem Zeitpunkt lange bevor die einschränkende Erfahrung (Trauma) stattfand. Schaffe Dir hier nun genau eine solche Erfahrung wie Du sie unter Punkt 7 gefunden hast und statte sie mit den Submodalitäten die Du unter Punkt 6 als Unterschiede entdeckt hast aus (Du solltest Dir diese Erfahrung ziemlich detailliert und mit vollem Einsatz erschaffen damit sie von Deinem Unterbewusstsein gut aufgenommen wird).

9. Gehe nun mit dieser Erfahrung schnell in der Zeit vorwärts und bemerke dabei wie sich sowohl die einschränkende Erfahrung (Trauma) als auch alle späteren dazugehörenden Erfahrungen sich verändern und neu bewertet werden. (Sei Dir dabei bewusst, dass dies sehr schnell durch Dein Unterbewusstsein geschieht) Wenn Du in der Gegenwart angekommen bist, lass Dir eine Weile Zeit und bemerke wie Du Dich verändert hast.

10. Future Pace.                             

Fragen können im Forum gestellt werden.


Posted by Uwe Schwarz

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