Sep 30

NLP ist ein eines der effektivsten Trainingsmethoden zur positiven Veränderung menschlichen Erlebens und Verhaltens. NLP fasst die neuen Erkenntnisse der Psychologie, Sprach- und Gehirnforschung zusammen und macht erfolgreiche Kommunikation sowie zielorientiertes Denken und Handeln für die persönliche und berufliche Weiterentwicklung lern- und lehrbar.

Mit NLP lernen Sie,
•    Erreichbare Ziele für sich und andere zu formulieren,
•    Einen guten Kontakt und Vertrauen aufzubauen,
•    Ihre Sprache und Körpersprache wirkungsvoll einzusetzen,
•    unbewusste Fähigkeiten und Erfahrungen zu nutzen,
•    Ihre und andere Denkmuster und Handlungsweisen besser zu verstehen,
•    Stress, Ängste, unerwünschtes Verhalten und Zwänge abzubauen,
•    Lösungen für Probleme und Konflikte zu finden,
•    Fremdbestimmung in Selbstbestimmung zu verwandeln
•    die eigenen Ziele kreativ und ökologisch zu erreichen

NLP wurde in den 70er Jahren an der Universität von Kalifornien in Santa Cruz vom Informatiker Richard Bandler und vom Sprachwissenschafter John Grinder gemeinsam mit Leslie Cameron, Judith DeLozier und Robert Dilts entwickelt. Sie beschäftigten sich mit der Frage, was erfolgreiche Menschen von weniger erfolgreichen unterscheidet und wie dieser Unterschied methodisch beschreib- und lehrbar wäre.
Auf Basis der Gemeinsamkeiten dieser Forschungen entwickelten Bandler und Grinder ein Kommunikationsmodell, dem sie den Namen NLP Neuro-Linguistisches Programmieren gaben.


Posted by Uwe Schwarz

Apr 18

Obwohl es viele Webseiten und Bücher zu NLP gibt, geht es zumindest mir oft so, das viele nicht wissen was genau da gemacht wird. Gut, NLP ist inzwischen schon ein komplexes Gebiet geworden und so versuche ich mal auf einfache Weise zu erläutern was so in einer Ausbildung ablaufen könnte. Da ist nicht alles dabei, aber man kann das ja dann ergänzen oder erfragen.

Zu Beginn wird die Wahrnehmung, Kommunikation und das Informationen sammeln geübt.
Beispiele zur Wahrnehmung: Es wird geübt verschiedene  Physiologien beim anderen zu erkennen. Mit Physiologien ist der körperliche Gesamteindruck eines anderen Menschen gemeint, der mit einem inneren Zustand zusammenhängt. Hierbei wird unter anderem zwischen folgenden Physiologien unterschieden:
Problem-Physiologie: Wenn ein Mensch innerlich ein Problem erlebt, kann sich das in einer entsprechenden Physiologie ausdrückt. Eine Person zeigt ihre Problem-Physiologie, wenn sie von ihrem Problem spricht, sich an eine Situation vorstellt oder erinnert. Problem-Physiologien unterscheiden sich von den anderen Physiologien und sich auch von Mensch zu Mensch anders.
Ziel- Physiologie: Die Physiologie zeigt sich, wenn eine Person assoziiert an ihr Ziel denkt oder davon spricht. Der Wechsel von der Problem-Physiologie zur Ziel-Physiologie sollte im Coaching erkannt werden können.
Ressourcen-Physiologie: Menschen können ihr Bewusstsein auf Ressourcen richten, wenn dies geschieht zeigt sich das durch eine Ressourcen-Physiologie.
Versöhnungs-Physiologie: Diese Physiologie zeigt sich, wenn ein Mensch die Erkenntnis hat, dass ein problematisches Verhalten in einen bestimmten Kontext oder in einem tieferen Sinne auch positiv ist.
Misch-Physiologie: Eine Misch-Physiologie zeigt sich während zwei verschiedene innere Zustände ineinander übergehen und verschmelzen. Dies geschieht z.B. bei der Technik des Anker-Verschmelzens.

Folgend einfache Übung wird zum trainieren der Wahrnehmung in einigen Kursen auch heute noch gemacht.
Personenraten visuell:

A sagt sagt während des ganzen Prozesses gar nichts.

A denkt etwa 45 Sekunden lang an eine Person, die er / sie gern mag (=Person X).

B hilft A, eine möglichst lebhafte und klare Erinnerung an sie/ihn zu bekommen.

B und C kalibrieren z.B. auf Atmung, Gesichtsausdruck, Hautfarbe, etc (= Physiologie).

A denkt etwa 45 Sekunden lang an eine Person, die er/sie nicht mag (=Person Y).

B hilft A, eine möglichst deutliche Erinnerung an ihn/ sie zu bekommen.

B und C kalibrieren z.B. auf Atmung, Gesichtsausdruck, Hautfarbe, etc.

B stellt A folgende Fragen, die A dadurch beantwortet, dass er / sie an die betreffende Person denkt, ohne etwas zu sagen. B und C lesen nun an der Physiologie ab, ob es sich um Person X oder Y handelt.

Mögliche Fragen:
Welche Person hat mehr Temperament?
Welche Person hat dunklere Haare?
Welche Person ist größer/älter/schwerer/schöner?
Welche Person wohnt weiter entfernt?
Welche Person hast du zuletzt gesehen?
Welche Person hat das größere Auto?
Welche Person. . . ?

B + C stellen solange diese Art von Fragen, bis beide die nonverbale Antwort des A sicher erkennen können. Solltet ihr dabei völlig falsch liegen, so geht zurück und kalibriert neu.

Einige Begriffserklärungen:

A: Erlebt die Übung
B: Führt durch die Übung
C: Beobachtet und gibt Feedback

Kalibrieren
Kalibrieren im NLP bedeutet sich auf eine bestimmte Person fein abzustimmen. Kalibrieren bezeichnet den "Prozess, mit dem man sich auf die nonverbalen Signale einstimmt, die beim Gegenüber einen bestimmten Zustand anzeigen.

Die Feinabstimmung der Wahrnehmung, können viele kleine Details sein, von den Härchen auf der Haut und kleinste Spannungen im Muskeltonus. Die Steigerung der Wahrnehmungsfähigkeit hilft selbst subtile nonverbale Informationen zu sammeln. Dazu gibt es viele weitere Übungen, z.B. auch mit den anderen Sinnen (z.B. Personen raten auditiv) Es folgen dann weitere Ausbildungsinhalte.

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Posted by Uwe Schwarz

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Mar 2

Diese ansonsten gewöhnliche Frage, überrascht so manchen Klienten im Coaching. Ein Klient schildert ein persönliches Problem,  unerwünschtes Verhalten oder ähnliche innere Thematiken und bekommt die Frage gestellt: Wie machst du das? Hier gilt die Vorannahme, das der Mensch seine innere Thematiken (alle Gefühle und Verhaltensmuster) selbst produziert, auch wenn er sich dessen nicht bewusst ist. „Wie machst du das? Oder, wenn ich dich für einen Tag mit diesem Problem vertreten sollte, was muss ich genau tun (Empfindungen, Gedanken, usw.) damit ich genau das gleiche Problem hätte?“ Diese Fragen sammeln Informationen darüber wie das innere Muster funktioniert. Wie mache ich Jähzorn, Niedergeschlagenheit, Ungeduld, Misstrauen, Phobie, Prüfungsangst, Blockaden etc. Dabei kann man feststellen dass es tatsächlich eine Funktionsweise gibt, die sogar nachgemacht werden kann. In vielen Fällen ist es nicht mal notwendig die Ursache zu kennen (Blockade Ursachensuche), sonder die Struktur zu ändern und zu verstehen.


Posted by Uwe Schwarz

Sep 26

Dieser Blog beschäftigt sich mit NLP, Hypnose und Verwandten Themen. Es sind eine viele an Kategorien eingerichtet um der Vielfältigkeit des NLP gerecht zu werden.
Hier können Sie sich als Anwender austauschen oder als Neuling bzw. Interessierter Informieren und Fragen stellen.
Die Methodik des NLP und Verwandte Themen haben sich am Markt etabliert. Sie werden im Verkauf, Management, bis hin zur Therapie und der Pädagogik eingesetzt.
Informationen dazu in Form von Büchern und Webseiten sind in Fülle da. Weshalb noch ein Blog? NLP ist ein Interessantes Gebiet und es gibt sicherlich genug um sich auszutauschen. Doch dieser Blog möchte auch weiter gehen und das eben nicht nur in kritischer Form.
NLP enthält Elemente die uns die Funktionsweise unserer Identität nahe bringen, es lässt uns vielleicht auch zu ganz anderen Schlussfolgerungen kommen als mit der Technik letztendlich gedacht war. Denn ein wesentliches Ziel des NLPs war es die herausragende Programmierungen (z.B. Fähigkeiten) des Menschen herauszuarbeiten und für sich selbst und andere zu nutzen. Doch gerade dieser Programmierungen stellen uns auch die Frage nach dem Freien Willen, und der Machbarkeit wie auch der Sinnhaftigkeit von Veränderung.

Posted by Uwe Schwarz

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