Mar 11

Hat sich bei der Werte Analyse z.B. bei Beziehung, der Wert Liebe gezeigt, so kann man diesen Wert auch unter anderen Gesichtspunkten betrachten, die eben auch hinter dem Begriff Liebe sein können.

Bedürftigkeit: Bedürftigkeit meint nicht Liebe, sondern den Wunsch dass der andere meine Bedürfnisse erfüllt. Werden diese zufrieden stellend erfüllt, fühlen wir uns scheinbar geliebt, wenn nicht fühlen wir uns ungeliebt.  Dies ist eine Verwechslung.

Projektion: Zu beginn des verliebt seins projizieren wir unsere positiven Eigenschaften auf den anderen. Wir sehen was wir sehen wollen. Mit der Zeit fällt der Schleier und wir projizieren die negativen Eigenschaften auf den anderen. Wir sehen was wir sehen wollen.  So kann Liebe schnell zu Hass werden. Den anderen haben wir nie wirklich gesehen. Auch das ist eine Verwechslung.

Ausweitung: Ich weite meine Besitzgrenzen auf den anderen aus. Das kennt man z.B. bei mein Auto, oder mein Garten. Das gehört mir schon, ich muss nichts dafür tun. Natürlich „liebe und brauche“ ich mein Auto, meinen Garten, meinen Partner. So ein Muster zeigt sich dann wie sehr er den Partner oder die Kinder liebt und ohne sie nicht leben kann und auf der anderen Seite nie da ist wenn man gebraucht wird. Auch eine Verwechslung

Limbic: Meint hier, unsere Urinstinkte, wo der Partner unbewusst im tieferen Sinne auch zur Überlebenssicherung und ähnliches wichtig ist.

Was ist also Liebe? Hier werden die Leser ihre eigenen Definitionen haben und vielleicht kommt dazu auch ein Beitrag oder Kommentar.

Vielleicht ist diese kleine Geschichte keine vollständige, aber doch eine Annäherung dazu.
Wenn wir Vater oder Mutter werden, was muss das Baby können, damit es geliebt wird? Die Antwort ist meist, das es überhaupt nichts Können muss um geliebt zu werden, es wir einfach so geliebt wie es ist, einfach weil es da ist – ähnlich wie die bedingungslose Liebe. Mit der Zeit soll das Kind doch einige Dinge können, wie z.B. keine Windeln mehr brauchen und ähnliches. Selbst die liebevollsten Eltern werde das Kind ein wenig mehr loben, wenn es diese Dinge dann macht. Die Anforderungen steigen und aus der bedingungslosen Liebe wird die bedingte Liebe, welche sich dann über die Familie hinaus zur Anerkennung entwickelt. Die Suche nach Anerkennung kann nun die unterschiedlichsten Formen annehmen, von Erfolgsstreben, Anpassung usw.
Soweit heute.


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Posted by Uwe Schwarz

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Dec 14

Meta-Mirror

A findet eine Problemsituation, an der eine andere Person beteiligt ist und verortet diese Beziehung im Raum.



B markiert alle im Laufe der Übung eingenommenen Positionen visuell und unterstützt die Dissoziationen durch Gestik und sprachlich. Gefragt wird zunächst nach den einzelnen Personen, dann nach der Beziehung.

1. Teil: Ich- und Du-Position
Die Neuro-logischen Ebenen (NE) sind hier Umwelt und Verhalten:
Wo bist du, mit wem bist du hier, was tust du/ dein gegenüber, was erlebst du (VAKOG)?

1.1. Gehe in die Ich-Position und erlebe, was dort in dieser Situation für dich zu erleben ist, in Bezug auf die andere Person. Wie erlebst du dich, wie den anderen?
Trete aus dieser Position heraus und nimm Abstand - Unterbrecher: Schaue dir das Selbst dort von außen an.

1.2. Gehe in die Du-Position und erlebe, was hier zu erleben ist. Was nimmst du hier wahr, wie erlebst du dich, dein gegenüber?
Trete aus dieser Position heraus und nimm Abstand - Unterbrecher: Schaue dir den Anderen von außen an.

2. Teil: Weitere Dissoziationen über die Neuro-Logischen Ebenen.
Falls auf einer oder mehreren der NE  offensichtlich wird, dass Ressourcen benötigt werden: Lasse A dem Betreffenden diese Ressourcen schicken (Referenz-Erfahrungen zugänglich machen).
Frage: Wie verändert das die Einzelnen, die Beziehung, die Gesamtsituation?

1. Dissoziation - NE: Fähigkeiten

Entferne dich, einen oder mehrere Schritte von der Gesamtsituation:
Wie nimmst du die beiden dort von hier aus wahr? Wie beziehen die beiden sich aufeinander? Welche Fähigkeiten haben die Einzelnen, welche Fähigkeiten könnten die Einzelnen noch brauchen?

 2. Dissoziation - NE: Glauben und Werte.

Vergrößere deinen Abstand zur Gesamtsituation:
Was glauben die beiden über sich selbst, den Anderen, über die Beziehung? Was ist den Einzelnen wichtig? Warum tun sie, was sie tun? Gibt es etwas, was ihnen hier fehlt, um insgesamt mit der Situation besser zurechtkommen zu können?

3. Dissoziation - NE: Identität
Vergrößere deinen Abstand ein weiteres Mal:
Welche Auffassung haben die Einzelnen von sich selbst? Wie definieren sie sich selbst, ihre Rolle, ihre Mission innerhalb dieser Situation? Gibt es etwas, was ihnen hier helfen könnte? Fehlt etwas?


4. Dissoziation - NE: Zugehörigkeit
Gehe einen Schritt weiter:
Was für eine Art von Zugehörigkeit haben die Einzelnen, beide gemeinsam? Wo ordnen sie sich ein: familiär, beruflich, geistig, spirituell? Gibt es hier etwas, was sie noch brauchen könnten?

5. Dissoziation
Mache nochmals einen - vielleicht sehr viel größeren - Schritt. Du wirst von hieraus noch etwas wahrnehmen, was dir dein Unbewusstes ins Bewusstsein schicken wird - was immer das auch sein mag.

3. Teil:

1. Gehe die verschiedenen Ebenen bis zur 1. Dissoziation zurück.
Gehe nun schrittweise die einzelnen Stationen zurück. Erinnere dich bei jeder Position an die Einsichten, die du hier hattest und die Ressourcen, die du dort gefunden hast. Sammle auch die visuellen Anker ein und schaue dabei auf die Gesamtsituation wie auf die Einzelnen.

Wie bereichert jeder Ebene deine Wahrnehmung der Gesamtsituation? Wie verändert sich die Einzelnen und ihre Art sich aufeinander zu beziehen?

Gehe bis zur 1. Dissoziation. Nimm die Veränderungen wahr.

2. Ich-Position.
Trete nun mit all deinen Ressourcen und Einsichten in die Ich- Position und erlebe, wie sich dein Erleben hier verändert und bereichert hat. Was ist neu, wie verhältst du dich jetzt, wie nimmst du dich und den Anderen wahr?

Trete aus der Ich-Position heraus und nimm das Selbst von außen wahr. Unterbrecher.

3. Du-Position
Trete nun mit all diesen Ressourcen und Einsichten in die Du-Position und nimm die Veränderungen wahr (wie oben).

Trete aus der Du-Position heraus und nimm den Anderen von außen wahr. Unterbrecher.

4. Meta-Position
Nimm noch einmal kurz Abstand und erlebe die Beziehung der beiden von außen. Was ist anders? Möchtest du etwas an der Psychogeografie verändern? Wenn ja, dann tu das jetzt.

5. Abschluss und Future Pace
Gehe nochmals in die Ich Position und nimm wahr wie auch dieser letzte Schritt deine Wahrnehmung hier bereichert hat. Ende in der Ich – Position oder sofern gewünscht in der Meta - Position

Wann wirst du dieser Person in der nächsten Zeit wieder begegnen?


Posted by Uwe Schwarz

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Nov 5

Einschränkende Bindungen lösen

Dieser Prozess soll Menschen helfen sich von übermäßigen Bindungen zu lösen. Es geht dabei hauptsächlich um die Lösung von Menschen die regelrecht an einem zu haften scheinen, unabhängig davon ob sie da sind oder bereits verstorben sind. Bei dieser Intervention wird mit inneren Bildern gearbeitet und sie kann gut vor oder nach dem Trauerprozeß eingesetzt werden.

1.Denke an die Person, mit der eine übermäßige Verbindung bestehen könnte.

2.Stelle dir vor diese Person wäre in diesem Raum, versuche sie so echt wie möglich zu machen. Lauf um sie herum, berühre sie, höre sie sprechen usw. Achte auf dein Gefühl allzu sehr mit dieser Person  verbunden zu sein, schaffe dir einen eindeutigen Zugang zu diesem Gefühl.

3.Achte nun darauf wie diese Verbindung aussieht, ist es ein Band, eine Schnur oder ein anderes Verbindungsmittel ? Es kann auch sein dass die Person körperlich an dir haftet.

4.Löse nun für eine kurze Zeit diese Verbindung, z.B. mit einem imaginären Messer

5.Während dieser Trennung, mache dir bewusst was die positive Absicht der Verbindung ist ( solange Nachfragen bis ein wesentlicher Wert kommt ). Verbindung wieder herstellen.

6.Baue dir ein neues zukünftiges Selbst, das all das hat was du in der Verbindung ( positive Absicht ) hast. Es sollte ein sehr anziehendes dreidimensionales Selbst sein, das sich schon soweit entwickelt hat, dass es dich jetzt liebevoll führen kann.

7.Lass nun alles was nicht zu dir gehört entlang der Verbindungslinie zu der anderen Person zurückfließen und trenne dann die Verbindung.

8.Verbinde dich nun mit deinem zukünftigen Selbst und erlebe für eine Zeit das Gefühl der neuen Verbindung.

9.Steige in das neue zukünftige Selbst ein und schaue auf dein gegenwärtiges Selbst zurück. Erlebe es, dieses neue Selbst, erfahre seine Qualität. Nimm nun dein Gegenwärtiges Selbst mit in das neue Selbst hinein        

Integration. Future Pace.

Bei Fragen bitte melden

Posted by Uwe Schwarz

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