Apr 26

Den Zielzustand durch die Neuro-Logischen Ebenen (NE) führen

Wenn ein Ziel bestimmt wurde, kann mit dieser Technik den Endzustand dieses Zieles vertiefen.


1. Führe zunächst mit A eine kurze Zielbestimmung nach den bekannten Kriterien (positiv, selbst erreichbar, kontextualisiert, sinnenspezifisch, ökologisch) durch.

2. Behalte ab jetzt für die gesamte Übung den "als ob -Rahmen" bei: " Angenommen, du hättest dein Ziel jetzt schon erreicht......" und führe A in diesem Zustand durch die gesamten NE. Beginne mit der Umwelt und gehe von da aus Schritt für Schritt weiter und ankere die jeweilige Station visuell, z.B. mit Raumanker.

Sollte sich auf einer oder mehreren Ebenen zeigen, dass noch Ressourcen fehlen, so gehe erst einmal in die nächst höhere Ebene und finde hier die Ressourcen, die auf der vorherigen Stufe noch fehlten. Ansonsten merke Dir einfach die Ebene, in der noch etwas fehlt für später.

Mögliche Fragen auf den verschiedenen NE - Ebenen:

Umwelt:
Wo bist du hier, mit wem bist du hier, was hörst du, siehst du, schmeckst du, riechst du?

Verhalten:
Was tust du hier?

Fähigkeiten:
Wie tust Du das, was du tust? Wie beziehst du dich hier auf andere? Welche besonderen Fähigkeiten hast du hier?

Glauben und Werte:
Was ist dir hier wichtig? Warum tust du das, was du tust? An was glaubst du hier? Was motiviert dich?                                             

Identität:
Was für ein Selbstverständnis hast du hier? Wie verstehst du dich selbst, wer bist du?

Zugehörigkeit:
Wo gehörst du dazu? Gibt es hier auf der beruflichen, privaten, ideellen, spirituellen Ebene etwas oder jemanden oder eine Gruppe, von der du weißt, dass du dazu gehörst? Welche Mission hast du?

3. Gehe jetzt noch einen großen Schritt weiter.
Dein Unbewusstes wird dir an dieser Stelle noch eine weitere wichtige Information zukommen lassen. Es kann eine Idee, ein Bild, ein Symbol, ein Gefühl usw. sein. Es ist ein spezielles Geschenk deines Unbewuss-ten an dich, für dein Ziel. Nimm dir dort soviel Zeit wie du brauchst, um das in dich aufzunehmen.

4. Ressourcen einsammeln
Gehe nun den Weg zurück und erinnere dich dabei an alle Einsichten und Ressourcen, die du auf diesem Weg bereits gefunden hast. Erlebe, wie sich jede Ebene durch das Wissen und deine Erfahrung der ande-ren Ebenen bereichert und intensiviert hat. Nimm die Veränderungen wahr.

Sollte auf irgendeiner Stufe noch etwas fehlen, so gehe in die Dissoziation und gebe von hier aus Ressourcen (schicke sie oder setze einen Ressource-Anker). Gehe zurück in die betreffende Ebene und erlebe die Veränderung, die sich jetzt mit den Ressourcen ergeben haben.

5. Gehe weiter bis zur Ebene Umwelt und erinnere dich min-destens eine Minute lang so klar wie möglich mit allen Sin-nen an dein Ziel!!
Erlebe wie dein Ziel jetzt im Vergleich zu Beginn reicher geworden ist.

6. Verinnerlichung und Abschluss:

Durchlaufe jetzt alle Ebenen einmal in deinem eigenen Tempo erneut. Nimm dir dafür die Zeit, die du brauchst.

Durchlaufe jetzt in einem Schnelldurchlauf die gesamten Ebenen von oben nach unten ohne zu denken. Komme zurück in die Ausgangsposition und nimm wahr, wie dein Ziel jetzt reicher geworden ist.

7. Future Pace (Zukunftsbrücke):
Wann wirst du die ersten Schritte zur vollständigen Verwirklichung deines Zieles machen? Genaue Angaben!


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Posted by Uwe Schwarz

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Apr 25

Kurze, unbewusste Bewegungen der Augen in verschiedene Richtungen, können Aufschluss darüber, aus welchem Repräsentationssystem gerade Informationen abgerufen werden. Die folgende Grafik gilt für die meisten "normal" organisierten Rechtshänder. Bei Linkshändern sind die Seiten möglicherweise vertauscht.

V k = visuell konstruiert
V e = visuell erinnert
A k = auditiv konstruiert
A e = auditiv erinnert
A in = innerer Dialog
K  = kinästhetisch

In NLP gibt es ein einfaches Modell mit sechs Positionen, das am besten anhand einer  Zeichnung erklärt werden kann.

Im Neurolinguistischen Programmieren werden diese Augenmuster auf mehrere Arten genutzt. So z.B. um beobachten zu können welche inneren Sinneskanäle benutzt werden, zum herausarbeiten der mentalen Strategien, oder um Zugang zu bestimmten Bewusstseinsinhalten zu bekommen. Während des Gespräches könnte man so diese Prozesse verfolgen und nutzen. Wissenschaftlich ist dieses Modell umstritten und auch in der Praxis auch nicht so einfach. Wenn in einer Trainings Übung gefragt wird: Welche Haarfarbe hat deine Mutter? Kommt ja oft nicht nur eine Bewegung nach links oben - also im Standart visuell erinnert. Der Befragte kann genauso erst innerlich die Stimme seiner Mutter hören, dann ein Gefühl für die Mutter bekommen und erst dann sich an die Haarfarbe erinnern. Zudem gibt es bei voll präsenten Antworten wie z.B. nach dem eigenen Namen so gut wie keine Bewegungen da. Dennoch zeigte die Jahrzentelange Praxis, das dies ein funktionierendes Modell ist, oder es wurde einfach die Intuition besser :-)


Posted by Uwe Schwarz

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