Weltwirtschaftskrise und Psychologie
In einen vorherigen Beitrag habe ich geschrieben, das sich die meisten Ängste auf unseren Überlebensinstinkt zurückführen lassen und auch das wir „alle Ressourcen in uns haben.“
Doch dieses Thema gilt es auch noch differenzierter zu betrachten. Viele Menschen die von dem Thema betroffen sind, sowie auch bei vielen anderen Themen, in ihrer Haltung dazu nicht eindeutig. Viele verschiedene innere Stimmen und Haltungen machen sich in ihnen mehr oder weniger breit. Es gibt auch innere Anteile die das nicht interessiert, andere die Angst haben, wieder andere die dafür oder dagegen debattieren usw. Die Persönlichkeit wird als eine Einheit betrachtet, was sie aber nicht ist. Es gibt in ihr viele Anteile die jünger sind (inner Kinder) Teile die diese Kinder beschützen wollen, Teile die kontrollieren wollen, usw.
Ein Mann ließ bei einem Gespräch zum Thema Wirtschaftskrise in etwa folgende Sätze fallen:
„Irgendwie habe ich schon Angst, aber andererseits glaube ich nicht wirklich daran das alles Zusammenbricht. „Wobei irgendetwas in mir wünscht sich manchmal das alles Zusammenbricht, das wäre ein richtiges Abenteuer.“ „Man könnte so eine Krise auch als eine Reinigung sehen, die Cleveren werden überleben.“ „Eigentlich bin ich mir auch sicher, dass es mächtige Banker Familien gibt, die hier die Strippen ziehen.“ „Aber vielleicht ist doch was dran mit den Prophezeiungen, wie der 2012.“
Verschiedene Meinungen von einer Person? Nein, es sind die verschiedenen Meinungen der einzelnen Selbst.
Die Teile, aus denen die Persönlichkeit zusammengesetzt ist, sind nicht homogen entwickelt, sondern befinden sich in unterschiedlichen Entwicklungsstadien, die die differenzierten Gefühle und Verhaltensimpulse erklären. Deshalb muss man sich bei der Selbsthilfe und Coaching über das innere System der Selbste klar werden.

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