Jan 2

Mastermodelling verspricht durch eine „Vervielfältigung“ der Top-Seller Umsatzsteigerungen. Es analysiert die Erfolgsfaktoren der Menschen, die auf einem bestimmten Gebiet Höchstleistungen vollbringen und vermittelt sie an ausgewählte Kandidaten, um auch diese zu Spitzen-Mitarbeitern zu machen. 

Kann denn jede Höchstleistung von Mensch zu Mensch übertragen werden?

Angeborene Fähigkeiten können natürlich nicht durch das Modelling perfekt übertragen werden. Doch bei vergleichbaren Talenten hat sich Modeling bewährt und stellt die beste und kostengünstigste Methode dar, wenn Höchstleistungen in Organisationen vervielfältigt werden sollen. Zudem zeigt sich durch diese Methode, ob der Mitarbeiter für diesen Kompetenzbereich der Richtige ist.

Was ist der Unterschied zu anderen Trainings?

Die meisten Trainings basieren auf einer Theorie des Trainers, wie etwas funktioniert oder wie es woanders funktioniert hat. Modeling hingegen beruht auf der konkreten Analyse, was die Top-Mitarbeitern in Ihrem Unternehmen tatsächlich tun. Sie erhalten konkrete Schlüsselfaktoren für Ihr Unternehmen. Dies verkürzt den Trainingsaufwand und steigert die Ergebnisse.

Kann das der Top-Mitarbeiter nicht selbst unterrichten?

In der Regel haben Experten nur ein begrenztes Wissen davon, was sie eigentlich erfolgreich macht. Das liegt daran, dass die wesentlichsten Erfolgsfaktoren im Unbewussten liegen. Modelling durchleuchtet innere Prozesse und macht diese „unbewusste Kompetenz“ erkennbar. Davon profitieren sowohl das Modell als auch die Modellierer.

Unsere erfolgreichsten Mitarbeiter sind so verschieden, wie kann es ein Modell geben?

Beim Modeling von Experten hat sich gezeigt, dass diese gemeinsame Erfolgskomponenten haben – auch, wenn die Art und Weise der Modele gänzlich verschieden zu sein scheint. Es wird nicht alles modelliert, also geklont, sondern nur die Komponenten, die sich für den Erfolg verantwortlich zeigen.

Was ist, wenn es in unserem Unternehmen diese „Top-Mitarbeiter“ nicht gibt?


Auch hier kann das Modelling spezifische Erfolgskomponenten synergetisch zusammenbringen. Des weiteren gibt es Erfahrungen aus vorhandenen offiziellen Modellierungen, die scheinbar weniger oder besser geeignete Modelle weiterbringen.

Klingt doch gut ;-) und hat natürlich seine Denkfehler......

Was meint ihr


Posted by Uwe Schwarz

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9 Comments

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  1. Heilpraktiker says:

    Es ist ein interessanter Ansatz, der des öfteren auch funktioniert. Wir alle brauchen bekanntlich Impulse von außen, um neue Lösungs- und Ha ndlungsansätze zu erhalten und diese dann auch umsetzen zu können. Das Lernen am Modell gab es doch schon immer, oder?

  2. Uwe Schwarz says:

    Grundsätzlich ist das Modellieren keine neue Erfindung, sondern beim Menschen üblich. Die Werkzeuge zum herausarbeiten, ordnen und diese dann weiter zu vermitteln sind sehr praktisch. Das ist der Vorteil.

  3. Alexander Fürstenberg says:

    Modellieren von Spitzenleistungen ist grundsätzlich eine gute Idee. Es fragt sich nur, ob das NLP dafür ausreichend geeignete Instrumente zur Verfügung stellt. Ferner ist zu beachten, dass solche Fähigkeiten in spezifischen Kontexten zum Einsatz kommen, sie also nicht ohne weiteres auf andere Branchen und Kundensegmente übertragbar sind. Schließlich kann man auch strikt rationalistisch vorgehen und so erstellte Methoden erst im Nachhinein in der Praxis erproben.

  4. Uwe Schwarz says:

    In der Praxis zeigt es sich, das es zusätzlich oder auch ausschließlich, die Besten Verkäufer/innen des Unternehmens modelliert werden sollten. So ist der spezifische Kontext und die Branche optimal eingebracht. NLP bietet dafür ausreichend Instrumente an, wobei heute auch weitere Instrumente aus anderen Methodiken hinzukommen. Das Modellieren schafft keine Klone, doch eine deutliche Verbesserung ist in der Regel gegeben.

  5. Alexander Fürstenberg says:

    @Uwe Schwarz:

    "NLP bietet dafür ausreichend Instrumente an, wobei heute auch weitere Instrumente aus anderen Methodiken hinzukommen."

    Mich interessiert, welche andere Methodiken Sie meinen. Vielleicht haben Sie Empfehlungen für mich und die Leser dieses Blogs.

  6. Uwe Schwarz says:

    Dazu werde ich sicher demnächst mal was schreiben. Wichtig ist auch, das das Modellieren der Struktur, die inneren und äußeren Prozesse eines erfolgreichen Verkäufers nicht immer ausreichen. Da ist das Thema Ängste zu erwähnen, Angst vorm telefonieren - Angst vor Ablehnung, also Blockaden die auch zu lösen sind. Zudem wirken Herkunftsthemen, innere Identitäten und Trancen - siehe http://weg-zum-ursprung.de/archives/27-Trance-in-der-Persoenlichkeitsentwicklung.html und weiteres.

  7. Alexander Fürstenberg says:

    @Uwe Schwarz:

    Die Rolle der (Verkäufer-) Persönlichkeit wird überbewertet. Verkaufen ist ein hochgradig ritualisierter Vorgang, der als Handwerk erlernbar ist, so denn die subtilen Prozesse die ihn ausmachen auch expliziert werden.

  8. Uwe Schwarz says:

    Einerseits - andererseits. Wenn es nur um das erlernen ginge, wäre das Verkaufen ja das einfachste - nach seiner Lehre ist jeder ein guter Verkäufer/in. Hier nun plump einfach an einen Glaubenssatz ändern zu wollen, ist genauso Unsinn. Ist ein Verkäufer/in überzeugt von seinen Produkt, liebt seine Arbeit, möchte dem Kunden echten nutzen bieten usw, gehört zu einer Haltung und zur Persönlichkeit. Beides spielt zusammen

  9. Alexander Fürstenberg says:

    Einverstanden. Es gibt schon einen nur sehr schwer erlernbaren, weitgehend angeborenen Anteil des erfolgreichen Verkäuferverhaltens. Der Grad der Extroversion z.B. lässt sich bereits im Säuglingsalter bestimmen und ändert sich im Verlauf des Lebens nur sehr wenig. Meines Erachtens aber ist der Misserfolg vieler Anfänger weniger auf deren ungeeignetes Temperament, sondern eher auf schlichtes Nichtwissen zurückzuführen. Das wirft die Frage auf, weshalb es an deutschen Universitäten keine Lehrstühle für die Psychologie des persönlichen Verkaufs gibt, obwohl das Schicksal ganzer Volkswirtschaften davon abhängt.

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